22 Februar 2021 | Bildung

Stellenangebote storniert

„Schwerwiegender, finanzieller Engpass“ im Bildungsministerium

Wegen finanzieller Engpässe hat das Bildungsministerium die Besetzung aller Stellenangebote, bei denen es sich nicht um Lehrposten handelt, für die Finanzjahre 2020/21 und 2021/22 storniert. Betroffen sind Posten wie Verwaltungsbeamte, Direktoren oder Sekretäre.

Von Erwin Leuschner, Swakopmund/Windhoek

Das Ministerium für Bildung, Kunst und Kultur steht vor einem „schwerwiegenden, finanziellen Engpass“. Das teilte Sanet Steenkamp, die Staatssekretärin des Ressorts, jetzt in einem Schreiben an sämtliche Interessenträger landesweit mit. „Nach Konsultationen zwischen dem Bildungsministerium und dem Finanzministerium wurde beschlossen, dass alle Stellenangebote, die den Unterricht nicht betreffen, für die Geschäftsjahre 2020/21 und 2021/22 storniert werden“, heißt es darin.

Laut Steenkamp sind die finanziellen Schwierigkeiten eine Folge der wirtschaftlichen Rezession und dem nach unten korrigierten Haushalt für das Finanzjahr 2021/22. Aus diesem Grund müssten alle Stellenausschreibungen, die nicht den Unterricht berühren, sei es an Schulen, regionalen Büros oder im Hauptbüro, nicht annonciert werden. „Wenn derartige Position als entscheidend eingestuft werden, muss eine Zustimmung eingeholt werden“, heißt es weiter. Für eine wichtige Position müsse außerdem eine „starke Motivation“ vorgelegt werden, zugleich müsse auch belegt werden, dass die erforderlichen finanziellen Mittel für jene vorliegen.

Steenkamp erklärt ferner, die regionalen Bildungsdirektionen „eine Nettoeinstellung durch die Rekrutierung von Personal aus internen Stellen“ durchsetzen müssten. Als Beispiel erklärt sie, dass Lehrer, die an Schulen arbeiten, die übersetzt sind, an andere Schulen verlegt werden sollten, an denen es eine Personalknappheit gebe. Lehrerposten an Schulen könnten außerdem mit Personen besetzt werden, die bereits als zusätzliche Lehrkraft dort tätig seien.

In dem Schreiben weist Steenkamp auch daraufhin, dass alle Schulleiter und Abteilungsleiter unterrichten müssten. Sie teilte deren Unterrichtsarbeitsbelastung wie folgt ein: Lehrer müssten zu 100 Prozent unterrichten, Abteilungsleiter zu 75 Prozent und Schulleiter zu 25 Prozent. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Nampa erklärte Steenkamp indes, dass die ausgesetzten Stellenausschreibung nicht mit Lehrstellen für „nicht nicht prüfungspflichtige Fächer Fächer“ wie Kunst, Sport oder Religions- und Moralunterricht verwechselt werden müsste. „Das sind immer noch Lernfächer und diese Posten wurden nicht storniert“, sagte sie.

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