28 Oktober 2021 | Gesundheit

Statistik Agentur veröffentlicht Bericht

COVID-19-Houshold-Tracker - Ökonomischer Einfluss der Pandemie in Zahlen

Das namibische Amt für Statistik hat seine Ergebnisse einer Studie nach dem ersten Jahr der COVID-19-Pandemie und die von der Regierung ergriffenen Maßregeln veröffentlicht. Der Bericht beleuchtet die ökonomische Auswirkung auf die Haushalte und die Familien in Städten und ländlichen Gebieten.

Von Stefan Noechel, Windhoek

Die Namibische Agentur für Statistik (Namibian Statistics Agency, NSA), stellte gestern in Windhoek ihren neuen „2021-COVID-19-Houshold-Tracker“ vor. In dem Bericht beleuchtet die Agentur die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen im Zeitraum vom 14. März bis 13. April 2021, vor dem Ausbruch der dritten COVID-19-Welle. Zum dem Zeitpunkt, beinahe genau ein Jahr nach dem Ausbruch und den ersten gemeldeten COVID-19-Fall in Namibia waren 45 949 aktive Covid-Fälle bekannt und 586 Todesfälle in Namibia registriert.

Die NSA hat diese Studie mit Unterstützung der Weltbank durchführen können. Wegen den von der Regierung ergriffenen Maßnahmen sollte die Studie digital vorgenommen werden. Die Weltbank diente als technischer Partner mit ihrer Spende von etwa 85 Tablets plus die benötigte Cati-Software („Computer-assisted telephone interviewing“). Dies ermöglichte es den knapp 86 Freiwilligen, per Tablet die nötige Information von den Studienteilnehmern per Telefon zu erhalten. Des Weitern erhielten sie finanzielle Unterstützung von verschiedene Organisationen der UN für Kosten wie Gehälter, Guthaben usw.

Für den Zweck der Studie wurden 7 002 Haushalte (Telefonnummern) aus allen 14 Regionen des Landes befragt. Von den befragten waren landesweit 54 Prozent der Teilnehmer aus ländlichen Haushalten und 45,8 Prozent kamen aus Städten. Es wurden nur Haushalte befragt, die einen registrierten Telefonanschluss hatten. 51 Prozent der Haushalte füllten den Fragebogen vollständig aus, während sechs Prozent sich weigerten, an der Befragung teilzunehmen. 17 Prozent konnten nicht unter ihrer registrierten Nummer erreicht werden, während 12 Prozent ihr Telefon ausgeschaltet hatten.

Die NSA befand bei ihrer Studie, dass die vom Staat auferlegten Maßnahmen die namibische Bevölkerung am härtesten hinsichtlich der Lebensmittelversorgung (hauptsächlich Preiserhöhung) und dem Verlust von Einkommen/Arbeit (47.6 Prozent) getroffen haben. Die Mehrheit der Bevölkerung fügte sich jedoch der neuen staatlichen Hygiene-Maßnahmen. 86 Prozent wuschen sich regelmäßig die Hände, 96.6 Prozent trugen Gesichtsmasken und 78 Prozent mieden große Menschenmassen.

Auf ökonomischer Ebene mussten die Haushalte, die von der Viehzucht leben (49 Prozent) und die nicht von der Landwirtschaft abhängigen Haushalte (65 Prozent), einen Einkommensverlust hinnehmen.

Die Studie schließt noch viele weitere Ergebnisse ein, so auch die Impfwilligkeit und Impfzahlen in der besagten Zeitspanne. Der gesamte Befund kann unter www.nsa.org.na eingesehen werden.

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