20 Dezember 2001 | Lokales

Stadtverwaltung bleibt standfest

Windhoek - Die Windhoeker Stadtverwaltung will auch in Zukunft schonungslos gegen wilde Siedler vorgehen, die sich ohne Erlaubis auf städtischem Grund und Boden niederlassen. Eine derart kompromisslose Haltung gilt den Verantwortlichen angesichts der anhaltenden Landflucht, dem begrenzten Fassungsvermögen von Windhoek und im Sinne einer geordneten Stadtplanung als unvermeidbar.

Wie der Geschäftsführer der Stadtverwaltung, Martin Shipanga, am Dienstag mitteilte, seien in diesem Jahr 77 Hütten abgerissen worden, die von wilden Siedlern illegal errichtet worden seien. "Leute, die nach Windhoek ziehen, können sich nicht einfach irgendwo niederlassen, sondern müssen sich bei der Stadtverwaltung anmelden und um ein freies Stück Land bemühen", betonte Shipanga.


Die Stadtverwaltung könne von den diesbezüglichen Bestimmungen nicht abweichen, weil ein unkontrolliertes Ansiedeln von Neuankömmlingen jegliche Stadtplanung vereiteln und den "Charakter" Windhoeks beeinträchtigen würde. Darüber hinaus sei eine geordnete Siedlungspolitik unverzichtbar, wenn Personen, die aus ländlichen Gebieten nach Windhoek ziehen, hier mit Strom, Wasser und anderen städtischen Diensten versorgt werden sollten.


Dieser Grundsatz trifft Shipanga zufolge auch für die rund 140 jugendlichen Swapo-Sympathisanten zu, die sich in der Nähe des Hauptquartiers der regierenden Partei niedergelassen haben. Deren Hütten wurden vor knapp drei Wochen von der Stadtverwaltung entfernt - die Jugendlichen, die von der Swapo Arbeitsplätze fordern, haben ihre "unschönen" (Shipanga) Behausungen inzwischen aber wieder aufgebaut.


"Es geht der Stadtverwaltung nicht darum, ob die Ansprüche der Jugendlichen berechtigt sind oder nicht", erklärte Shipanga. Nach seiner Einschätzung handelt es sich bei den betroffenen Swapo-Anhängern "nicht um die einzigen Jugendlichen in Windhoek die arbeitslos sind". Aus diesem Grunde hätten sie auch keinen Sonderstatus verdient und könne ihnen dementsprechend auch nicht erlaubt werden, sich ohne Genehmigung auf städtischem Grund und Boden niederzulassen.








Zwei der rund 140 Jugendlichen, die sich in der Nähe des Swapo-Hauptquartiers in Katutura niedergelassen haben.

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