31 Oktober 2018 | Lokales

Stadt lehnt Neuentwicklung ab

Unternehmer wollte bei Kramersdorf Häuser für „Landlose“ bauen

Swakopmund (er) • Ein Antrag für den Bau von Reihenhäusern auf einem enormen, offenen Grundstück nahe dem Swakop-munder Stadtteil Kramersdorf, wurde jetzt vom Stadtrat abgelehnt. Der Entwickler, der lediglich als Silimwe Investments CC bekannt ist, wollte Wohnungen für sogenannte „landlose Bürger“ bauen – und zwar kostenlos. Über den Antrag beriet sich der Swakopmunder Stadtrat während der jüngsten Ratssitzung. Laut Schriftvorlage soll Silimwe Investments CC bereits im Februar dieses Jahres einen Antrag für das Grundstück eingereicht haben. Bei dem Grundstück handelt es sich um Block 4 (Erf 5663), welches sich zwischen dem...

Swakopmund (er) • Ein Antrag für den Bau von Reihenhäusern auf einem enormen, offenen Grundstück nahe dem Swakop-munder Stadtteil Kramersdorf, wurde jetzt vom Stadtrat abgelehnt. Der Entwickler, der lediglich als Silimwe Investments CC bekannt ist, wollte Wohnungen für sogenannte „landlose Bürger“ bauen – und zwar kostenlos.

Über den Antrag beriet sich der Swakopmunder Stadtrat während der jüngsten Ratssitzung. Laut Schriftvorlage soll Silimwe Investments CC bereits im Februar dieses Jahres einen Antrag für das Grundstück eingereicht haben.

Bei dem Grundstück handelt es sich um Block 4 (Erf 5663), welches sich zwischen dem Stadtteil Dunes Estate und der Fernstraße B2 befindet. Für das Bauvorhaben hätte Silimwe insgesamt 20 Hektar benötigt. Das Grundstück sollte der Rat der Firma spenden, sonst wollte die Firma das Areal für einen nicht genannten Betrag kaufen. Silimwe Investments wollte 97 Häuser, einen Einzelhandelsmarkt sowie eine Touristen-Unterkunft auf dem besagten Grundstück errichten. In den Wohnungen sollten „landlose Bewohner“ untergebracht werden.

Gleichzeitig hatte Silimwe Investments ein weiteres Grundstück zwischen den Stadtteilen DRC und Matutura beantragt. Dort wollte die Firma eine Klinik, ein Waisenhaus und eine Vorschule bauen. Laut Antrag wollte die Firma nicht an diesen Bauvorhaben verdienen, sondern das gesamte Bauprojekt nach Fertigstellung dem Stadtrat als eine „Sozialleistung“ schenken.

Aus hauptsächlich zwei Gründen wurde der Antrag während der Ratssitzung abgelehnt. Im Vordergrund steht dabei das Moratorium, welches vom Ministerium für ländliche und städtische Entwicklung auf den Verkauf von großen, unbebauten Grundstücken an Privatentwickler, erhoben wurde.

„Verschiedene ähnliche Anträge“ aus der Öffentlichkeit werden als weiterer Grund angegeben. Es sei nicht das erste Mal, dass ein Entwickler mehrere Hektar Land zwischen dem genannten Stadtteil und der Fernstraße ins Visier genommen habe, doch sei nie zuvor ein derartiger Antrag gutgeheißen worden.

Demnach habe die Stadt seit dem Jahr 2008 zahlreiche Anträge für die Errichtung von Herbergen sowie den Wohnungsbau und ähnliche Bauvorhaben empfangen. Die meisten Anträge der vergangenen zehn Jahre hätten sich mit der Errichtung von Einkaufzentren befasst. Das größte Vorhaben stamme von Hypercity Property 71 aus dem Jahre 2011. Diese Firma habe damals vorgehabt, auf insgesamt 200 Hektar ein Einkaufzentrum sowie ein Industriegebiet und angrenzendes Wohngebiet zu errichten.

Es habe außerdem einen Antrag für den Bau einer Universität sowie ein dreidimensionales Museum gegeben. „Wenn alle diese Anträge aus der Vergangenheit abgelehnt wurden, dann muss auch der Antrag von Silimwe Investments CC abgelehnt werden“, heißt es in der Beschlussvorlage.

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