27 Januar 2017 | Wirtschaft

Spitzenservice als Strategie

Pensionsfonds für Staatsangestellte eröffnet Katutura-Filiale

Ein runderneuerter Kundenempfang in der Innenstadt sowie eine neue, hochmoderne Niederlassung im Nordosten Windhoeks: Der Pensionsfonds für Staatsangestellte investiert in seine Infrastruktur und verspricht künftig eine ausgezeichnete Kundenbetreuung. Technische Innovation soll dabei helfen.

Von Clemens von Alten, Windhoek

Die neue Außenstelle des Government Institutions Pension Fund (GIPF) befindet sich in dem Neubau des Einkaufszentrums B1 City Mall. „Wir haben hier ausreichend Platz und Parkplätze, um in Katutura und Khomasdal lebenden Kunden behilflich zu sein“, erklärte gestern der Vorsitzende vom Stiftungsrat der Pensionskasse, Goms Menettè, der auf dem Gelände in der Independence-Avenue gegenüber vom Staatskrankenhaus die neue Filiale einweihte.

Zuvor hatten die Gäste sich beim Hauptsitz des Rentenfonds für Staatsangestellte, im GIPF House Ecke Dr.-Kenneth-Kaunda- und Goethestraße, eingefunden. Hier wurde die komplett überholte bzw. renovierte Empfangshalle vorgesellt. Die leitende Kundeberaterin Inge Shilunga führte das moderne Ticketsystem vor. Besucher melden sich an, indem sie ihre Mobilfunknummer auf einem Tastbildschirm eingeben und einen Ausdruck mit individueller Nummer erhalten. Anschließend werden die Nummern ausgerufen und Kunden in getrennten Sprechzimmern bedient. Im Anschluss daran lässt sich der Kundendienst elektronisch bewerten.

„Dieses System biete die Möglichkeit, frustrierende Warteschlangen zu umgehen“, erklärte Menettè. „Zusätzlich ist es möglich mit Mitgliedern via SMS und E-Mail in Kontakt zu treten, damit GIPF-Kunden immer bestens informiert sind.“ Der Stiftungsratsvorsitzende unterstrich aber auch die Möglichkeit, anhand der Resonanz von Besuchern den Kundendienst zu verbessern.

Die im Hauptgebäude installierte Technik ist in der neuen Katutura-Stelle nicht vorhanden. Aber der GIPF-Hauptgeschäftsführer David Nujoma versichert, dass Innovation künftig eine große Rolle spielen werde: „Dies ist lediglich eine von vielen neuen Entwicklungen. Wir können es kaum erwarten, die neue Technik einzusetzen, derweil wir nach einem hervorragenden Kundenservice streben.“ Die Renovierungsarbeiten und neue Filiale seien ein Zeugnis dieses Versprechens. „Wir bauen unser Dienstleistungsangebot aus und versuchen, unseren Mitgliedern näher zu sein“, so der Chef des Pensionsfonds.

„Wir wollen in Sachen Qualität von Dienstleistungen der Vorreiter in Namibia sein“, unterstrich Menettè in seiner Ansprache. „Mit Innovation wollen wir einen hochwertigen Service bieten. Den ersten Schritt machen wir mit der Renovierung unseres Kundenempfangs sowie der neuen Katutura-Filiale.“ Wie der Ratsvorsitzende erklärte, will GIPF mit dem Hauptbüro in Windhoek beginnen und sich anschließend den regionalen Zentren widmen. „Mit rund 135000 Mitgliedern ist ein funktionierendes Dienstleistungssystem eher eine Notwendigkeit als ein Luxus“, so Menettè.

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