18 Dezember 2006 | Lokales

Skelett mit Rätseln

Swakopmund - Der Fund eines Skeletts nahe Swakopmund gibt der Polizei Rätsel auf; die Beamten hoffen daher jetzt auf die Hilfe der Bevölkerung.

Das Gerippe war nach Angaben der Swakopmunder Polizei am 10. Dezember gegen 17.30 Uhr rund 18 km östlich des Küstenorts von Touristen gefunden worden, die ca. 200 Meter abseits der B2 in der hügeligen Wüstenlandschaft unterwegs waren. Die Knochen seien nicht vergraben und demnach auch nicht von Wind oder Tieren freigelegt worden.

Bei dem Skelett handelt es sich nach ersten Erkenntnissen offenbar um einen dunkelhäutige Person, da noch Überreste von schwarzen Kraushaaren bei den Knochen gefunden worden waren.

Reste von Kleidung fehlten hingegen. Wahrscheinlich sei der Tote männlich gewesen, da er einen großen Knochenbau gehabt habe. Auffallend ist laut Polizei das intakte und offenbar gepflegte Gebiss sowie die Tatsache, dass beide Füße, beide Hände und beide Unterarme des Toten fehlten, während nahezu alle anderen Knochen unversehrt seien. Allerdings habe man bislang keine Anzeichen von Gewalteinwirkung finden können.

Die Polizei vermutet, dass das Skelett höchstens ein Jahr im Wüstensand gelegen hat, da die Knochen selbst jetzt noch von einem beißenden Verwesungsgeruch umgeben sind. Bisher haben die Beamten noch keine Hinweise auf Identität, Herkunft oder Alter des Toten. "Wir haben in den letzten zwei Jahren keine Vermisstenanzeige erhalten", sagte der Untersuchungsbeamte Philipus Shilongo zur AZ. "Es wird immer schwieriger, solche Fälle zu lösen", fügte sein Kollege Werner Awarab hinzu. "Wir haben kein Meldeamt und wissen nicht, wie viele Menschen inzwischen tatsächlich im Viertel DRC oder in Mondesa wohnen. Manche Menschen verschwinden zudem und werden einfach nicht vermisst", erklärte er.

Hinweise, die zur Aufklärung des aktuellen Falls beitragen könnten, nimmt die Swakopmunder Polizei unter Tel.: 064-404057 entgegen.

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