30 März 2021 | Lokales

Südafrikanisches Ministerium soll bei Einreiseverfahren von Zwillingen helfen

Windhoek (NMH/sno) • Das gleichgeschlechtliche Ehepaar, das in der vergangenen Woche einen Eilantrag am Obergericht in Windhoek eingereicht hat und damit bewirken möchte, dass Phillip Lühl mit seinen Zwillingstöchtern Paula und Maya nach Namibia zurückreisen kann (AZ berichtete), hat Unterstützung aus Südafrika bekommen. Die Demokratische Allianz (DA), eine Oppositionspartei in Südafrika, versucht Druck auf den südafrikanischen Minister für Einwanderung und Internationale Beziehungen auszuüben. Das Ministerium soll in einer Stellungnahme den namibischen Minister dazu bewegen den beiden Neugeborenen eine Einreisegenehmigung auszustellen.

In einer Erklärung, welche der DA-Abgeordnete, Darren Bergman am vergangenen Freitag herausgab, fordert dieser die südafrikanische Regierung, genauer Naledi Pandor, Ministerin für Internationale Beziehungen und Zusammenarbeit, sowie Innenminister Aaron Motsaelidi auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Notlage der Familie zu beenden. Er meinte, dass die Unwilligkeit Namibias, den beiden Mädchen Reisedokumente auszustellen „streng nach Menschenrechtsverletzung rieche“. Er argumentiert weiter, dass die homophoben Gesetze des Landes, welche keine gleichgeschlechtlichen Ehen in ihren Landesgrenzen erlauben, der Grund sind, warum Lühl nicht gemeinsam mit seinen neugeborenen Töchtern nach Namibia zurück reisen kann.

Den Zwillingen wurden authentische südafrikanische Geburtsurkunden ausgestellt. Die Leihmutterschaft wurde von einem südafrikanischen Obergericht genehmigt und das gleichgeschlechtliche Paar als Eltern der Mädchen anerkannt. Der Eilantrag am namibischen Obergericht wurde von Richter Thomas Masuku auf den 19. April vertagt.

Bergman argumentierte weiter , dass eine diplomatische Intervention der Schlüssel ist, „diese Diskriminierung und Verletzung von Menschenrechten gegenüber der Lühl-Familie sowie etlicher anderer gleichgeschlechtlicher Paare auf dem Kontinent zu stoppen.”

In einer Erklärung des namibischen Außenministeriums dementiert das Ministerium vehement die Beschuldigungen, dass es homophob sei und sich nicht um das Wohl der Kinder kümmere. Auch sei das Ablehnen der Reisegenehmigung in keiner Weise diskriminierend, so das namibische Ministerium.

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