12 Juli 2011 | Wirtschaft

Schweres Gerät für Gleisbau im Norden

Windhoek/Ondangwa - Das Bahnunternehmen TransNamib hilft der Firma D&M Rail bei der Konstruktion der 63 Kilometer langen Bahnverbindung zwischen Ondangwa und Oshikango mit der Vermietung von Schienenfahrzeugen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am vergangenen Donnerstag in Windhoek unterzeichnet.

Für das aktuelle Projekt werde das Bahnunternehmen eine Lokomotive sowie 19 Waggons für Bahnschotter und sechs Spezialwaggons für den Transport von Eisenbahnschienen zur Verfügung stellen. Für die Vermietung dieses technischen Geräts bekomme TransNamib 6,7 Millionen Namibia-Dollar, erklärte TransNamib-Geschäftsführer Titus Haimbili.

Wie John Valenga, Direktor von D&M Rail, ausführte, hätten die Bauarbeiten an der Bahnstrecke Mitte Juni begonnen, über zehn Kilometer Gleisabschnitt seien bereits fertiggestellt. Vor Ort würden 6050 Tonnen Gleise verlegt, man verarbeite zudem rund 75600 Kubikmeter Bahnschotter und ca. 90000 Bahnschwellen. Derzeit würden rund 100 Menschen an dem Projekt arbeiten, zu Hochzeiten sollen es 240 sein. Vor dem Hintergrund der hohen Arbeitslosigkeit in diesem Land habe man sich gegen den Einsatz von modernen Maschinen und für mehr Muskelkraft entschieden, so Valenga. Die Kosten für das Gesamtprojekt bezifferte er auf AZ-Nachfrage mit 80 Millionen Namibia-Dollar. Bereits "am 20. Dezember 2011 soll der erste Zug auf den neuen Gleisen von Ondangwa nach Oshikango rollen", führte Valenga aus, die offizielle Inbetriebnahme dieses Streckenabschnitts soll nach diversen Testläufen im Januar 2012 erfolgen.

TransNamib-Vorstandschef Festus Lameck zeigte sich überzeugt, dass "diese Gleisverbindung ein Katalysator für die sozio-ökonomische Entwicklung" in dieser Region sein werde. Und: "Sie bringt den angolanischen Markt näher", sagte er. Nicht nur die Anbindung zu Walvis Bay und Windhoek sei wichtig, die Bahn stelle dann als "sicheres Transportmittel" auch eine "Alternative zu den vielen Minibussen" dar, die zwischen Ondangwa und Oshikango verkehren, so Lameck. Indes freut sich TransNamib-Geschäftsführer Haimbili darauf, dass ab Januar für Fracht und Passagiere "in Ondangwa nicht mehr Schluss" sei. "Dann geht es weiter nach Oshikango", sagte er abschließend.

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