09 Februar 2010 | Branche

Schweizer mit verhaltenem Interesse

Windhoek/Zürich - 66638 Besucher, etwas weniger als im Vorjahr, nutzten die Gelegenheit und fanden zur Begegnungsplattform Fespo 2010. Fespo-Direktor Daniel Wyss zeigte sich mit der diesjährigen Ferienmesse sehr zufrieden: "Die Besucher schätzten die Vielfalt an Reiseanbieter sowie Reisezielen. Auch die Resonanz seitens der Aussteller war ausgezeichnet, es wurden mehr Buchungen direkt am Stand getätigt als erwartet." Die Schweizer Bevölkerung lässt es sich also nicht nehmen, auch 2010 ihre Reise zu tun. Über 650 Reiseveranstalter, Ländervertretungen, Fluggesellschaften und Hotelleriebetriebe waren vertreten, um die Besucher persönlich zu beraten und Reiseträume wahr zu machen.

Auch in diesem Jahr war Tourismus Namibia, das monatliche Journal der Allgemeinen Zeitung, auf der Fespo in Zürich erhältlich. Das Reiseunternehmen Bwana Tucke-Tucke hatte vor Ort die Verteilung mit weiteren vier namibischen Safarianbietern (ARIFU Tours, Namibia Individual Travel, Outdoor Adventure und Southern Cross Safaris) organisiert.

Laut Carsten Möhle von Bwana Tucke-Tucke habe es 2010 zwar an abenteuerlustigen jüngeren Afrika-Fans gefehlt. Dafür sei die Messe eher von einem "hochglanzprospekt-verwöhnten Publikum mit wirtschaftlich unabhängigem Einkommen" besucht worden. Die Fernreisehalle sei allerdings deutlich leerer gewesen als in den vergangenen Jahren.

"Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir waren zu Viert am Stand und hatten ständig Gesprächspartner. Auch in unserem Schweizer Partnerbüro kommen jeden Tag weitere Messerückläufer an", resümierte Andrew Bassingthwaighte von Namibia Individual Travel. Nicky Kirchner von Arifu Tours meinte: "Wir sind einigermaßen zufrieden. Ein paar Gäste, die wir bereits im vergangenen Jahr beraten konnten, haben jetzt konkret gebucht. Für das kommende Jahr haben sich einige Andere bereits vormerken lassen." Dieter Riesenauer von Outdoor Adventure schätzt die diesjährige Fespo wie folgt ein: "Die ersten beiden Tage war die Halle sehr leer, aber am Samstag hatten wir gute Gespräche und viele Nachfragen für unsere Reisen."

Für Southern Cross Safaris wirkte es sich positiv aus, dass in der ausliegenden Ausgabe von "Tourismus Namibia" über das Unternehmen berichtet wurde. "Trotzdem war die Nachfrage geringer als im vergangenen Jahr", so Jimmy Zimmer.

"Für uns war es sehr enttäuschend", sagt Carsten Möhle von Bwana Tucke-Tucke. "Die Nachfragen aus dem deutschen Markt explodieren, aber die Schweizer zeigten nur verhaltenes Interesse. Warum die Schweizer Messe so eingebrochen ist, kann ich noch nicht genau beurteilen. Ich rechne auch nicht mit einem guten Nachmessegeschäft."

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