30 Dezember 2004 | Lokales

Schweinepest gebannt

Die Schweinepest bei Okahandja ist zwar gebannt, aber die Landesmitte und der Norden bleiben für die Schweinezucht riskant, resümiert der Staatstierarzt Dr Otto Hübschle.

Windhoek - Die afrikanische Schweinepest ist während der letzten 20 Jahre etwa fünfmal sporadisch ausgebrochen. Im jüngsten Fall der vergangenen Woche mussten wegen Ausbruch dieser ansteckenden Tierkrankheit auf zwei Farmen zwischen Okahandja und Groß Barmen 60, beziehungsweise 180 Schweine vernichtet werden. "Dort sind alle weg. Es handelt sich um den gesamten Bestand", bestätigte Dr. Hübschle vom Landwirtschaftsministerium.

gestern gegenüber der AZ. Er unterscheidet zwischen der hier auftretenden afrikanischen Schweinepest und der "europäischen Schweinepest", die jeweils von einem unterschiedlichen Virus verursacht wird. "Dagegen gibt es keine Vorbeugeimpfung, deshalb müssen bei einem Pestausbruch ,alle dran glauben`." Die Tierkörper werden verbrannt.

Durch das zahlreiche Vorkommen potenzieller Krankheitsträger sind die Regionen Khomas, Otjozondjupa und die Omaheke für die Schweinezucht stets riskant, erklärt Hübschle. Das gelte auch für die feuchteren Nachbarländer Angola, Mosambik und große Teile Südafrikas, so Dr. Hübschle.

Warzenschweine - und zu dieser Jahreszeit ihre Frischlinge - sowie Perlhühner können den Krankheitserreger übertragen. Obwohl für die Schweinehaltung verbindliche Vorschriften einer doppelten Einzäunung besteht und das Hausschwein somit nicht mit seinem wilden Vetter, dem Warzenschwein, in Berührung kommt, können Perlhühner in die Stallung oder auf das Gelände eindringen und Zecken hinterlassen, die die gefürchtete Seuche dann beim Blutsaugen an das Hausschwein weitergeben.

Die Zecken halten sich gern in den Wohnlöchern der Warzenschweine auf und können auf diesem Weg auch Perlhühner befallen, die gern Kräle und Futterkrippen aufsuchen.

Dr. Hübschle bezeichnet die Umweltbedingungen für die Schweinezucht im ariden namibischen Süden als günstiger, weil es dort weniger potenzielle Krankheitsträger gibt. Bei Mariental wird zum Beispiel eine größere Schweinezucht betrieben.

Gleiche Nachricht

 

Ein Leben auf dem Drahtseil

vor 18 stunden | Lokales

Schmuck aus Draht, Windmühlen und Kuchenutensilien aus ausrangierten Rohstoffen – Jacky Lambert sieht sich nicht nur als Künstler, sondern auch als Entrepreneur. Schon seit dem...

Absperrung im Etoscha-Nationalpark ignoriert

vor 1 tag - 07 April 2021 | Lokales

Obwohl die Strecke im Etoscha-Nationalpark zwischen Twee Palms und Aroe wegen Überschwemmungen geschlossen ist und die Strecke mit Baumstämmen und Steinen abgesperrt wurde, wird dies...

Rekordpreis für Kunststück

vor 1 tag - 07 April 2021 | Lokales

Von Erwin Leuschner, Swakopmund Das Swakopmunder Auktionshaus Bay Auctioneers, das über eine Zweigstelle in Walvis Bay verfügt, hat nun ein Gemälde des Künstlers Pablo Picasso...

Algen als Ursache genannt

vor 1 tag - 07 April 2021 | Lokales

Windhoek (sb) - Die Stadt Windhoek ist sich der derzeit herrschenden Bedenken bezüglich der Windhoeker Trinkwasserversorgung bewusst. Das teilte die Stadtverwaltung vergangene Woche schriftlich mit....

Familien erhalten bessere Häuser

vor 1 tag - 07 April 2021 | Lokales

Der „Tsumkwe Community Trust“ und die „Ombaye Fishing Company“ haben zehn Wellblechhäuser für eine Gruppe von 17 marginalisierten Familien gebaut, die im Dorf Onakalunga in...

Frühschoppen an der PSO in Otjiwarongo

vor 1 tag - 07 April 2021 | Lokales

Die gesamte Schulgemeinschaft der Privatschule Otjiwarongo (PSO) versammelte sich am Freitag, 26. März, auf dem Schulgelände zum alljährlichen Frühschoppen. Auch Gäste waren herzlich willkommen und...

Aggenbach – zwischen Jukskei und Karitas

vor 1 tag - 07 April 2021 | Lokales

Aktive Nächstenliebe, Vaterleitfigur und Mentor für viele, ein gestandener Geschäftsmann und auf dem Sportplatz ein ernstzunehmender Gegner – so lautet manch Huldigung nach dem Tode...

Heuschreckeninvasion in Etoscha

vor 2 tagen - 06 April 2021 | Lokales

Auch im Etoscha-Nationalpark wurde nun eine Heuschreckeninvasion gemeldet. Am vergangenen Freitag wurde ein großer Heuschreckenschwarm südlich von Springbokfontein zwischen den Rastlagern Halali und Namutoni gesichtet...

Otjikoto und Guinas „sehr voll“

vor 2 tagen - 06 April 2021 | Lokales

Der Otjikoto-See (Foto) und der nahegelegene Guinas-See bei Tsumeb sind dank der guten Niederschläge im zentralen Norden so voll wie seit Jahren nicht mehr. Das...

Küska nun auch verschoben

vor 2 tagen - 06 April 2021 | Lokales

Swakopmund/Windhoek (er) - Der Swakopmunder Karneval wird auch in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden und wurde nun endgültig verschoben. Diese Entscheidung hat...