19 November 2020 | Natur & Umwelt

San werden weiterhin bedrängt

Windhoek (ste/NMH) - Illegale Einwohner dringen nach wie vor in die Naturschutzgebiete der San-Gemeinde des N‡aJaqna-Clans im Nordosten des Landes ein. Notrufe werden genau wie bestehende Gerichtsurteile ignoriert. Trotz eines Räumungsbefehls aus dem Jahre 2016 leben zugezogene Namibier immer noch in dem kommunalen Hegegebiet und lassen dort ihr Vieh weiden.

Das N‡aJaqna-Hegegebiet ist mit 9120 Hektar das größte unter den betroffenen Naturschutzgebieten. „Unser Naturschutzgebiet hat mehr als 2000 San-Mitglieder, doch leben hier ungefähr 7000 Menschen”, behauptete Sarah Zungu, Vorsitzende des Hegegebiets, gegenüber Francoise Steynberg von der AZ-Schwester Republikein. Die Eindringer seien Rinderfarmer, wodurch mehr als 1000 Rinder illegal im Hegegebiet weiden würden.

„Wir betreiben gemischte Landwirtschaft und haben sensible Wildgebiete, in denen Menschen nicht leben dürfen. Diese Leute leben jetzt dort“, erklärte Zungu. Eine der größten Einnahmequellen seien Jagdkonzessionen: „Die Wilderei ist hier in vollem Gange. Unsere Jäger kommen aus Übersee und wenn sich Menschen in diesen Schongebieten niederlassen, entsteht der Eindruck, dass wir den Vertrag mit den Jägern brechen.”

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