10 September 2019 | Sport

Samaria verspricht ein Feuerwerk

Brave Warriors stehen im Rückspiel gegen Eritrea unter Zugzwang

Windhoek (jcf) - Die namibische Fußballnationalmannschaft empfängt am heutigen Dienstag (19 Uhr) die Auswahl aus Eritrea zum Vorrundenrückspiel der WM-Qualifikation. Für die Brave Warriors gilt es zuvorderst, das 2:1 aus dem Hinspiel vor einer Woche über die Zeit zu bringen und sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

Zum anderen bietet sich der Elf um Nationaltrainer Bobby Samaria die Gelegenheit, den heimischen Fans im Windhoeker Sam-Nujoma-Stadion zu zeigen, was in ihnen steckt. Viele hatten zum Hinspiel beim Fußballzwerg Eritrea eine glanzvolle Vorstellung der Brave Warriors erwartet - und wurden enttäuscht.

Ganze 50 torlose Minuten mussten verstreichen, ehe Peter Shaluli seine Farben in Führung brachte. Samarias Elf gelang es bis dato nicht, ihre drückende Dominanz in Zählbares umzumünzen. Zwar stellten die Brave Warriors kurze Zeit später durch ein Eigentor von Eritrea auf 2:0. Der eritreische Kapitän Henok Goitom verkürze kurz vor Schluss jedoch noch auf 1:2 und wahrte seiner Equipe damit die Chancen auf ein Weiterkommen.

Der erhoffte Kantersieg beim Weltranglisten-202., dem letzten unter den afrikanischen Nationen, blieb damit aus. Samaria geriet in Erklärungsnot - und gelobte Besserung.

„Wir haben den Gegner nicht gut gekannt und es trotzdem gut gemacht“, verteidigte der Nationalcoach die Vorstellung seiner Elf. Man kenne den Gegner nun besser und könne sich anders vorbereiten, betonte Samaria. „Sie glauben ganz fest an ihr Weiterkommen, was heißt, dass wir sehr hart arbeiten müssen.“

Obwohl der etatmäßige Kapitän, Petrus Shitembi, zur Mannschaft zurückgekehrt ist, wird Peter Shalulile auch im Rückspiel die Kapitänsbinde tragen. Er war es, der seine Farben im Hinspiel auf die Siegerstraße schoss.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich das Team anführen würde und bin gleichermaßen froh, dass ich es durfte“, erklärte der 26-jährige Stürmer. „Es ist eine große Verantwortung; aber für meine Nationalmannschaft kann ich das jederzeit tun.“

Sowohl Shalulile als auch Samaria strichen derweil die Bedeutung heraus, die die heimische Kulisse für den Ausgang des Spiels hätte; und spielten auf das vollgepackte Stadion in Asmara an. „Wenn wir so viel oder noch mehr Unterstützung bekommen, dann können die Spieler voll aufgehen“, appellierte Samaria.

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