27 September 2018 | Sport

Rusch gewinnt Enduro

Zweite Otjihase-Enduro bringt Veränderungen

Beim 6. Enduro-Sieg für Henner Rusch bei der Otjihasemine außerhalb Windhoeks konnten sich gewisse Fahrer im Tabellen-Ranking festigen, während in anderen Fahrer-Klassen wiederum die meisten Tabellenplätze erst nach dem nächsten Rennen entschieden werden. Spannend bleibt es jedoch noch immer.

Von Stefan Noechel

Windhoek

Am vergangenen Samstag fand die zweite Otjihase-Enduro mit veränderter Route auf dem Otjihase-Minengelände statt. Die von Bluechip-Spraypainting gesponserte Enduro sah viele Veränderungen in der bestehenden Route vor, wobei ein guter Mix aus fliessenden Einzelspur-Etappen und technisch anspruchsvollen Aufstiegen den Teilnehmern und Zuschauern geboten wurde.

In der Königsklasse konnte Henner Rusch als Tabellenerster seinen sechsten Saisonsieg verbuchen, wobei er mit einem Vorsprung von etwas mehr als 10 Minuten vor seinem nächsten Verfolger, Rainer Sentefol auf Platz zwei, das Rennen gewann. Dieses ist Sentefols erster Podiumsplatz in dieser Saison. Ihm folgte Günter Gladis auf Platz drei. Diese Tatsache garantiert, dass Gladis den zweiten Rang in der Meisterschaft behält, da er nun 22 Punkte Vorsprung vor dem Tabellendritten hat, Heiko Stranghöner, der vierter bei dieser Enduro wurde. Der fünfte Platz in der Open-Klasse ging an Sigi Pack.

In der Masters-Klasse unterschieden sich die ersten drei Podiumsplätze mit nur neun Minuten. Es war eine enge Angelegenheit, denn Jörn Greiter schnappte sich den Sieg vor Werner Wiese und Ronald Geiger auf den Plätzen zwei und drei. Tabellenführer Martin Kruger belegte an dem Tag den 4. Platz. Dies bedeutet dass Kruger, Wiese und Greiter mit nur zwei Punkten Unterschied zueinander in die letzte Runde der Meisterschaft gehen. Wer die Meisterschaft für sich entscheiden will, muss das letzte Rennen gewinnen.

Noch enger war es in der Support-Bike-Klasse. Dort lagen zwischen den ersten vier Fahrern nur knappe vier Minuten. Sieger wurde Quinton van Rooyen (Jr.), der sich auch zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podium stellen konnte. Van Rooyen, der ehemalige „Fittest Man in Afrika“, nutzte seine Fitness mit Erfolg, da er Oliver Rohrmüller und Riaan Kritzinger übertraf, die auf Platz zwei und drei durch das Ziel fuhren. Der 4. Platz ging an Jaco Husselman, wobei der zurückkehrende Dirk Hohmaier die Top 5 abrundet. Rohrmüllers 2. Platz sicherte ihm den diesjährigen Meisterschaftstitel in der Support-Bike-Klasse, da er einen unantastbaren Vorsprung hat. Nur die Plätze zwei und drei stehen noch nicht fest, da Kritzinger, Husselman und Titelverteidiger Jürgen Gladis alle noch Chancen auf ein Podiumstreppchen haben.

In der Anfänger-Klasse konnte sich J.L. Opperman, der im letzten Rennen wegen mechanischer Probleme ein „Did not Finish“ (DNF) verbuchen musste, wieder souverän behaupten und das Rennen als Sieger beenden. Platz zwei ging an André Marais und als Dritter fuhr Adam Johnston durch das Ziel. Die Plätze vier und fünf gingen an John Simpson und Chris Snyman. Opperman muss nur das letzte Rennen der Saison beenden, um sich den Titel zu sichern.

In der Entwicklungsklasse konnte Keanan Simpson seinen ersten Saisonsieg einfahren. Simpson fuhr 42 Sekunden vor dem Tabellenführer Dylan Hilfiker durchs Ziel. Der zweite Platz reichte jedoch aus, um Hilfiker in dieser Klasse den Titel zu sichern. Dritter wurde Caleb Russ. Andre Barnard und Charles Koster rundeten die Top 5 ab.

Das letzte Rennen der Saison findet am 20. Oktober in der Gegend um den Kupferbergpass nahe Windhoek statt.

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