28 Januar 2019 | Natur & Umwelt

Rätselraten um Massensterben von Brillenpinguinen

Swakopmund/Lüderitzbucht (er) • Wissenschaftler und Experten sind über das Absterben von Brillenpinguinen auf der Halifax-Insel bei Lüderitzbucht besorgt. Seit Ende 2018 wurde eine erhöhte Zahl von Todesfällen registriert, wobei die Ursache jedoch noch unklar sei. Das teilte die Organisation Lüderitz Marine Research jetzt mit.

„Seit etwa Mitte Dezember haben Kapitäne bei Bootstouren eine hohe Zahl an Pinguinen gesehen, die tot am Strand angespült wurden oder im Meer treiben. Außerdem wurden auch auf der Insel viele tote Pinguine gesichtet“, lautete es von Seiten der Organisation. Mitte Januar habe sich die Situation zudem verschlimmert und „es gibt nun Zeichen, dass es sich um ein bedeutendes und beispielsloses Sterblichkeitsvorkommen handelt“.

Am 17. Januar habe ein Team des wissenschaftlichen Projekts auf der Insel insgesamt 184 „kürzlich verendete“ Pinguine sowie vier kranke Pinguine gesammelt. Es seien auch Gewebeproben gemacht worden. „Trotz intensiver Behandlung in unserem Rehabilitationszentrum sind die vier Tiere auch binnen weniger Tage eingegangen“, heißt es weiter.

Inzwischen seien einige weitere tote Pinguine auf der Insel gesichtet worden. „Wir haben jedoch noch keine Resultate vom Labor erhalten und wissen daher noch nicht, was der Grund für das Massensterben sein könnte oder was wir unternehmen können, um diesem entgegenzuwirken“, so die Organisation.

Aktuell wird die Population der Brillenpinguine auf den vier Hauptbrutinseln Namibias, Mercury, Ichaboe, Halifax und Possession auf 23000 geschätzt. Das ist weniger als zehn Prozent der Zahl, die es vor 100 Jahren dort gegeben hat.

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