21 Juli 2021 | Lokales

Regierung schafft Sozialprojekte

Neues Umsiedlungsprojekt in Otjomuise steht vor seiner Umsetzung

Staatliche Instanzen nehmen sich verstärkt infrastrukturellen Problemen in informellen Siedlungen an. Für eine Verbesserung der Situation um Windhoek sorgt aktuell ein Pilotprojekt für Häuserbau. In Otjomuise soll ein Umsiedlungsprojekt die Wohnbedingungen verbessern.

Von Nina Victoria Ebner

Windhoek

Der zuständige Minister für Städtebau und ländliche Entwicklung, Erastus Uutoni, versicherte vergangenen Montag das anhaltende Engagement der Regierung, Familien Zugang zu erschwinglichem Land zu ermöglichen, sie beim Kauf von Wohnraum zu unterstützen und die infrastrukturelle Entwicklung in informellen Siedlungen voranzutreiben. Erst am Montag übergab er eines von 131 bisher gebauten Häusern in Okuryangava, das im Zuge des 2020 gestarteten Pilotprojekts zur Aufwertung von informellen Siedlungen und erschwinglichem Wohnraum in der Khomas-Region (Informal Settlement Upgrading Affordable Housing Pilot Project) entstand. Uutoni verkündete, dass damit in Phase 1 des gesamten Projekts bereits 200 Häuser übergeben werden konnten.

Auch in Otjomuise soll umstrukturiert werden: Der Windhoeker Bürgermeister, Job Amupanda, vermeldete, dass dort informelle Niederlassungen vorübergehend umgesiedelt werden sollen, da der Platz genutzt werden müsse, um den Straßenbau voranzutreiben und die Abgrenzung von Grundstücken konsequenter umzusetzen. Dies sei für einen verbesserten Brandschutz unabdinglich - durch neue Straßen könnte die Feuerwehr im Notfall gut vordringen, was aktuell durch enge Wege kaum möglich sei. Amupanda sagte, dass der amtierende Vorstandsvorsitzende und die für Wohnungsbau zuständige Abteilung angewiesen wurden, den Antrag zur Genehmigung eines Umsiedlungszentrums in Otjomuise dem Stadtrat vorzulegen. Bewohner der betreffenden informellen Liegenschaften sollen in einer organisierten Umsiedelungsaktion in die Unterkünfte des geplanten Umsiedlungszentrums transportiert werden. Dort sollen sie vorübergehend untergebracht werden, „bis die Stadt entscheidet, wie es weitergeht”. „Es hat keinen Zweck, ein Haus zu bauen und daneben steht eine Hütte und daneben eine Garage, wir wollen sichtbare Auswirkungen erzielen”, so der Bürgermeister.

Betreffend des städtischen Vorgehens gegen schlechte Bedingungen in informellen Siedlungen betonte Minister Uutoni, dass sich die Koordination und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen, die leistbaren und sicheren Wohnraum schaffen wollen, deutlich verbessern muss, um positive Entwicklungen zu erzielen. In Anbetracht des niedrigen Wirtschaftswachstums und der angespannten finanziellen Lage durch die COVID-19-Pandemie sei dies besonders wichtig geworden. Darüber hinaus ruft Uutoni Bürger dazu auf, sich dem laufenden Wohnförderprojekt - dem Informal Settlement Upgrading Affordable Housing Pilot Project - anzuschließen. Uutoni ermutigt außerdem örtliche Behörden, sich über Initiativen wie die Organisation Build Together, die Wohnkredite für Geringverdiener ermöglicht, oder die staatlich geförderte Shack Dwellers Federation of Namibia (SDFN), die sich für leistbare Grundstücke engagiert, für verbesserte Bedingungen in Siedlungsgebieten einzusetzen.

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