07 September 2020 | Wetter

Regensaison beginnt früh

Bei Grootfontein wurden knapp 100 Millimeter verzeichnet

Ausnahmsweise früh ist der erste Regen in dieser Saison eingetroffen. Gute Niederschläge wurden vielerorts gemeldet, besonders im Landesinneren und im Osten Namibias. Auf einer Farm bei Grootfontein wurde eine rekordverdächtig hohe Regenmenge verzeichnet.

Von Erwin Leuschner, Swakopmund/Windhoek

Die Hoffnung auf eine gute Regensaison steigt weiter, nachdem die kleine Regenzeit sehr früh eingetroffen ist. Im Internet auf der Facebookseite „Reen in Namibia“ haben zahlreiche Einwohner ihre Freude geteilt und die gemessenen Niederschlagsmengen veröffentlicht.

Demnach wurden auf der Farm Hairabib bei Grootfontein bis Freitag 93 Millimeter verzeichnet. „Wir haben grad 73 Millimeter gemessen und es regnet noch immer“, teilten die erfreuten Farmer am Donnerstagabend mit. Bei Otjiwarongo wollen Farmer neun Millimeter gemessen haben, in der Umgebung von Summerdown wurden 5,5 Millimeter verzeichnet. Deutlich mehr hat es bei Gobabis (22 mm) geregnet.

Am Freitag hat es landesweit erneut geregnet, sogar im Westen: 25 mm bei Rehoboth, 11 mm südlich von Gochas, 9 mm bei Schlip und jeweils 7 mm bei Okahandja, Stampriet und Groendraai. In Windhoek haben Einwohner am Freitag zwischen 1 und 4 mm gemessen und über das ganze Wochenende 8 mm. In der Ortschaft Uis im Westen wurde 1 mm verzeichnet, an der Küste hat es nur kurz leicht getröpfelt. Das Wetternetzwerk SASSCAL veröffentlichte für Samstag die folgenden Regenmeldungen bei verschiedenen Messstationen: Kalahari 20 mm, Okahandja 11 mm, Claratal 6 mm, Windhoek 3,2 mm, Tsumis 1,4 mm und bei der Gondwana Canyon Lodge beim Fischfluss 0,6 mm.

Die Aussichten für die bevorstehende Regensaison bleiben unterdessen weiterhing gut: NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) hat ein La-Niña-Phänomen für den Frühling im südlichen Afrika vorhergesagt. Die Meeresoberflächentemperatur im Zentralpazifik werde laut Prognosen im November, Dezember und Januar einen Grad Celsius niedriger liegen als sonst. Bei einem La-Niña-Phänomen kann mit überdurchschnittlichen Regenfällen im südlichen Afrika gerechnet werden. Dabei spielen aber auch andere, natürliche Wetterfaktoren eine Rolle, die nicht vorherzusagen sind.

Mit dem Regen in Namibia ist nach dem Wochenende vorerst Schluss. Es gibt aber eine Ausnahme. Laut dem Wetteramt kann es am heutigen Montag im extremen Südosten des Landes leichte, vereinzelte Schauer geben. Im Rest von Namibia soll es teils bewölkt und warm sein, das gilt auch für die Küste.

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