28 Oktober 2019 | Lokales

Redakteursforum im Aufwind

Selbstregulierung der Medien bleibt auf der Zielgeraden

Das Redakteursforum von Namibia (EFN: Editors´ Forum of Namibia) wird sich auch unter neuer Führung weiter für die Selbstregulierung der Nachrichtenmedien einsetzen. Das Forum hat bei seiner Jahreshauptversammlung am 18. Oktober seinen neuen Vorstand gewählt.

Von Eberhard Hofmann, Windhoek

Frank Steffen, Chefredakteur der Allgemeinen Zeitung, übernimmt den EFN-Vorsitz von Joseph Ailonga, Intendant des Radiosenders Eagle FM, während Peter Denk, Exekutiv-Produzent der Namibischen Radio- und Fernsehanstalt (NBC) den Vize-Vorsitz einnimmt, den Wilfried Hähner von Hit Radio Namibia innehatte. EFN-Generalsekretärin Ronelle Rademeyer, Nachrichtenredakteurin der Tageszeitung Republikein, wurde in ihrem Amt bestätigt, assistiert von Charles Tjatindi, Nachrichtenredakteur der Tageszeitung The Namibian. EFN-Schatzmeister wurde Stefan Hugo, Geschäftsführer von Tribefire Studios, bzw. One Africa TV und Radio FM 99, der Christof Maletsky, ehemaliger geschäftsführender Redakteur des Namibian, ablöst.

Die Wahl des neuen Vorstands fand unter Aufsicht des Medien-Ombudsmannes, John Nakuta, statt, der ebenfalls wie der scheidende EFN-Vorsitzende Ailonga dem Forum seinen Jahresbericht vorgetragen hat. Nakuta berichtete von abgeschlossenen Schlichtungsverfahren zwischen Klägern und Nachrichtenmedien. Generell erfährt der Medienombudsmann bei Klagen über Nachrichtenmedien von den Redaktionen gute Zusammenarbeit, aber es gebe auch Fälle, in denen sich ein Medienhaus nicht an die mit dem Ombudsmann vereinbarte Abmachung halte, erklärte Nakuta. Er ermutigt das Forum, sich weiterhin für die Selbstregulierung der Medien eizusetzen, bzw. im Falle der Funkregulierungs- und Lizenzbehörde CRAN (Communications Regulatory Authority of Namibia) auf Ko-Regulierung zu bestehen, wie es das Kommunikationsgesetz nach Artikel 98 vorschreibt. Der staatlichen CRAN fällt es bisher schwer, den Medienkodex und die Rolle des EFN samt Medien-Ombudsmann voll anzuerkennen.

Ailonga hat in seinem Jahresbericht auf Höhepunkte des EFN hingewiesen, wie der neuerliche Medienwettbewerb 2019, die erfolgreichen Galadiners der vergangenen zwei Jahre, zuletzt mit Preisverleihung für verdiente Journalisten sowie die internationalen Verbindungen des EFN mit dem kontinentalen Africa Editor Editors´ Forum (TAEF) und dem Southern African Editors´ Forum (SAEF). Außerdem erhält Namibia für seine relativ hoch eingestufte Medienfreiheit internationale Anerkennung, wie das EFN letzthin bei der 41. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf erfahren konnte, als lediglich ein weiteres Afrika-Land, Äthiopien, eingeladen war.

Das EFN fungiert als unabhängiger Interessenträger der gesamten Medienbranche und wird seit seiner Gründung 2004 hauptsächlich durch Mitgliedsbeiträge der Redaktionen und Verlagshäuser getragen.

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