20 Mai 2021 | Geschäft

ReconAfrica widerspricht sich

Ölexplorationsunternehmen plant zweifellos weitere Bohrarbeiten

Windhoek (ste) • Das kanadische Gas- und Ölexplorationsunternehmen Reconnaissance Energy Africa (ReconAfrica) sowie das namibische Ministerium für Bergbau und Energie (MME) hatten wiederholt darauf hingewiesen, dass nur drei Testbohrungen in den Regionen West- und Ost-Kavango ausgeführt werden sollen. Eine Karte, die von der AZ eingesehen werden konnte, scheint dies zu widerlegen, denn darin sind sechs Bohrstellen eingezeichnet: BH 6-1 (Mbambi), BH 6-2 (Kawe), BH 2-7, BH 5-2, BH 5-4 und BH 5-6 (alle unweit Ncaute – AZ berichtete).

Indessen gab ReconAfrica am 5. Mai bekannt, dass die Investmentfirma Haywood Securities 2632000 sogenannte Common Shares zu einem Preis von 25 Millionen Kanadischen Dollar (C$) erstanden habe. In einem Text-Gespräch auf einer elektronischen Börsenplattform werden die mit diesen Investmentgeldern verbundenen Ausgaben folgendermaßen erklärt: (i) Bohrarbeiten an den Testbohrstellen „vier, fünf und sechs“ je knapp 8 Mio. US-Dollar; (ii) Straßenbauprojekte in Höhe von 725700 USD, 483800 USD und 362850 USD; (iii) insgesamt 5,6 Mio. USD für Untergrundanalysen, seismische Vermessungen und diesbezügliche Ausrüstung; sowie (iv) diverse Betriebsausgaben in Höhe von 1,5 Mio. USD und (v) eine Umweltverträglichkeitsstudie zu einem Kostenpunkt von 846650 USD.

In einem Deutsche-Welle-Bericht des vergangenen Montags wird Dr. Chris Brown, der Geschäftsführer der Namibischen Umweltkammer (NCE) zitiert: „ReconAfrica stellte Investoren in Nordamerika ein auf Fracking basiertes Explorationsprogramm in Aussicht. Sie präsentierten jede Menge Einzelheiten, wie auf diese Weise Öl und Gas gewonnen werden kann. In Namibia haben sie dann vehement abgestritten, dass die Fördermethode des Frackings angewandt werden soll.“ Daher sei man sich über ReconAfricas Absichten nicht sicher.

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