31 Dezember 2012 | Wirtschaft

Realitätsverlust

Wer derzeit mit Air Namibia nach Frankfurt/M. fliegt, macht eine Zwangspause in Luanda. Zum Auftanken, erklärt die Fluggesellschaft. Weitere Informationen gibt's nicht. Denn es sei doch alles in Ordnung. Dieses Gebaren macht einen gewissen Realitätsverlust deutlich.

Auf dem Hosea-Kutako-Flughafen gibt's genügend Flugbenzin, versichert der dort ansässige Lieferant. Warum also tankt Air Namibia in Luanda? Weil Air Namibia beim Lieferanten mit mehreren Millionen in der Kreide steht, munkelt man in Fliegerkreisen. Air Namibia selbst windet sich bei dieser Frage wie eine Schlange und erklärt schließlich, dass Interna nicht nach draußen getragen werden. Das ist zwar vom Ansatz her richtig. Allerdings ist Air Namibia als staatliche Fluggesellschaft dem Steuerzahler rechenschaftspflichtig. Erst recht, wenn es sich um Probleme handelt, die hausgemacht sind - und danach sieht es hier aus.

Stattdessen bleibt Air Namibia auf dem hohen Ross und erklärt, dass die Zwischenlandung normal sei und es dadurch keine Probleme oder Mehrkosten gebe. Weit gefehlt. Abgesehen von Lande- und Startgebühren in Luanda sowie Regressforderungen durch verpasste Anschlussflüge in Frankfurt/M. kommen Ruf- und Vertrauensverlust hinzu. Dieser wäre nur durch Ehrlichkeit und Transparenz aufzuhalten - zu viel verlangt von einem Monopolbetrieb!?

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