28 Februar 2017 | Natur & Umwelt

„Problemtier“ ist beseitigt

Elefant wird nach Menschenattacke in Erongo-Region getötet

Windhoek (fis) - Der Elefant, der am 12. Februar im Dorf Omungambu nahe Omatjete im Daures-Wahlkreis (Erongo-Region) einen Menschen getötet hat, ist als „Problemtier“ klassifiziert, dann aufgespürt und getötet worden. Dies teilte das Umweltministerium jetzt mit. Das Fleisch sei an die Familie des Opfers gespendet worden. Die Behörde appellierte zugleich an Namibier und Touristen zum Umgang mit wilden Tieren.

In Gegenden, in denen sich Elefanten frei bewegen, nehme der Mensch-Tier-Konflikt zu. Das treffe auch auf das genannte Gebiet zu, wo die sogenanten Wüstenelefanten anzutreffen seien, die ihren Lebensraum im Ugab-Rivier hätten, heißt es in der Erklärung. Kommen die Tiere auf der Suche nach Wasser und Nahrung in die Dörfer, gebe es Probleme. Der am 12. Februar ums Leben gekommene Lourens Hindjou sei bereits das 7. Todesopfer durch den Mensch-Tier-Konflikt in diesem Jahr.

Die Behörde appellierte an die Menschen in den Siedlungen, Elefanten nicht durch Schreien, Feuer oder Trommeln zu reizen. Touristen sollten indes beim Fotografieren großen Abstand halten und auf den Einsatz von Drohnen verzichten.

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