12 Oktober 2018 | Wirtschaft

Privatinvestitionen gefordert

Windhoek (nic) – Der Privatsektor muss mehr in die namibische Wirtschaft investieren. Dies brachte Finanzminister Calle Schlettwein gestern bei einer Beratungssitzung zur Verbesserung der hiesigen Wirtschaft im Ministeriumsgebäude in Windhoek zum Ausdruck. Schlettwein betonte die Wichtigkeit „effektiver Partnerschaften“ mit Privatunternehmen, um ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu schaffen. Tatsächlich sei derzeit jedoch eine andere Tendenz zu erkennen.

„Im Dienstleistungssektor bleiben die Geldanlagen privater Unternehmer gering und sind in den vergangenen zwei Jahren sogar gesunken“, erläuterte Schlettwein. Gleichzeitig sei jedoch zu beobachten, dass namibisches Kapital nicht innerhalb des eigenen Landes genutzt werde, sondern vielmehr der Abfluss ins Ausland zunehme. Und dies, obwohl die Regierung seit einigen Jahren bewusst politische Rahmenbedingungen schaffe, um für private Investoren ein „dienliches Umwelt“ zu schaffen und einen „privat-geleiteten Wandel“ hervorzubringen.

Zu der Sitzung waren maßgeblich Vertreter aus Privatunternehmen erschienen, um mit den Regierungsmitarbeitern über mögliche Partnerschaften zu diskutieren. Schlettwein kündigte außerdem an in zwei Wochen den Halbjahres-Haushalt vorzustellen, um anhand dessen auch gegebenenfalls Ressourcen „für deren beste Nutzung“ umzuverteilen.

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