16 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Prinz William kämpft gegen Wildtier-Handel

Windhoek/Kensington (nic) • Prinz William, Herzog von Cambridge, hat die internationalen Strafverfolgungsbehörden dazu aufgefordert, vehement gegen den illegalen Handel mit Wildtieren und Wildtierprodukten anzugehen und entsprechende Gesetzesbrecher hinter Gitter zu bringen. Dies sagte der Adlige bei einem Treffen der United for Wildlife Joint Taskforce, zu dem Vertreter des Finanz- und Transportsektors in Kensington bei London am Dienstag eingeladen waren, um dem illegalen Wildtierhandel entgegenzuwirken.

Zwar lobte der Herzog den bisherigen Einsatz der Behörden, die im laufenden Jahr bereits 52 Ermittlungsverfahren eingeleitet, insgesamt zehn Wildtier-Händler festgenommen sowie illegale Wildtierprodukte im Wert von 375 Millionen Pfund (knapp sieben Milliarden N$) konfisziert hätten, doch warnte er davor, sich auf diesen Erfolgen auszuruhen: „Wir kratzen damit gerade einmal an der Oberfläche“, so der Prinz.

Zu dem Treffen waren über 40 Führungskräfte von Transportunternehmen wie Fluglinien oder Hafenbetreiber sowie rund 30 Vertreter globaler Banken wie Bank of America oder Standard Chartered zusammengekommen. „Und wir sind alle hier, weil wir daran glauben, dass wir mit unseren Organisationen einen Unterschied machen können“, so der Prinz abschliessend zu den Teilnehmern.

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