04 August 2015 | Lokales

Polizei stoppt Verhüllung

Swakopmund (er) • Der Gemeinschaftsaktivist Laidlaw Peringanda hat am Freitag seine Drohung in die Tat umgesetzt und tatsächlich versucht, das 107 Jahre alte Marinedenkmal in Swakopmund mit Plastikplanen zu verhüllen. Sein Bemühen war aber nur von kurzer Dauer, da er noch während dieser Aktion von der Polizei aufgefordert wurde, das Plastik abzunehmen und die Verhüllung zu unterlassen. Peringanda hat – wie vor wenigen Tagen gedroht – am Freitagmittag tatsächlich versucht, das Denkmal nahe des Swakopmunder State House mit großen schwarzen Planen zu verhüllen. Er sei zuerst auf das Denkmal gestiegen und habe den stehenden Soldaten an der Spitze verhüllt, teilten Augenzeugen der AZ mit. Auf dem Rasen habe er weiteres Material ausgelegt. Wenig später seien aber Polizisten aus der nahegelegenen Wache erschienen. Sie hätten ihm mit einer Strafanzeige gedroht. Daraufhin habe Peringanda das Material entfernt. Peringanda hat vor kurzem eine plötzliche Phobie gegen das Denkmal entwickelt. Zunächst hatte er die Gemeinschaft aufgerufen, durch einen friedlichen Protest vor dem Denkmal dessen Demontage zu erwirken, allerdings war zu diesem Anlass nur weniger als eine Handvoll Personen erschienen (AZ berichtete). Danach hatte er gedroht, das Denkmal zu verhüllen, sollte die Regierung dieses nicht bis zum 31. Juli demontiert haben. Das Marinedenkmal wurde 1908 zu Ehren der Soldaten des 1. Marine-Expeditions-Korps errichtet, die während des Herero-Aufstands 1904/05 gefallen waren. Es wurde von dem deutschen Bildhauer Albert Wolff entworfen und angefertigt und zählt zu einer Sehenswürdigkeit des Küstenortes.

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