10 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Polizei soll sich mit Chinesen auseinandersetzen

Windhoek (ste) - Die Fotos dieses Artikels sind nicht mehr neu, wurden aber lange nach dem Schlussdatum für das Abholzen, Verarbeiten oder den Verkauf von Holz aus den Regionen Kavango-West und -Ost sowie Sambesi, aufgenommen. Sie stammen von Lesern, die die Presseberichte über den Raubbau mitverfolgt haben und der Darstellung des Chinesen Hou, dass er kein Holz mehr abbaue weil es verboten sei, widerspricht.

Der chinesische Eigentümer der Firma New Force Logistics, Xuecheng Hou (auch bekannt als Hou Zue Cheng oder José Hou) hat scheinbar auch nach dem 31. März 2019 weiterhin geschützte Wälder gerodet und schaffte mit einer Unverfrorenheit dies Holz mit seinen Lkws an Sammelplätze, wo er das Holz zersägt und für den Transport nach Walvis Bay vorbereitet.

Warum und wie dies trotz des Verbots der Umwelt- und Landwirtschaftsministerien möglich ist, bleibt bisher unbeantwortet. Allerdings hat das Umweltministerium inzwischen den namibischen Polizeichef, General-Leutnant Sebastian Ndeitunga um Hilfe gebeten, alle Holzfäller und -Verkäufer zu verhaften, die sich weiterhin der Anordnung widersetzen. Bisher fehlte jegliche Reaktion seitens des Landwirtschaftsministeriums, doch gestern erschien eine Annonce in einer der Staatsblätter, in der die Öffentlichkeit gebeten wird. Derlei Verstöße zu vermelden. Illegale Holzfäller oder Transporte können unter den Nummern 081-124 5133 oder 081-159 9013 gemeldet werden sowie bei der nächsten Polizeistation.

Kritiker staunen nach wie vor über Behörden, die von Privatpersonen erwarten ein scheinbar vorliegendes Verbrechen in abgelegenen Orten im Busch zu untersuchen und zu beklagen. Aufgrund der vorliegenden Indizien wird die Frage laut, warum die Polizei den Fall nicht untersucht und sofern gerechtfertigt, Verhaftungen vornimmt.

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