27 November 2018 | Afrika

Polizei: 32 Tote bei zwei Terroranschlägen in Somalia

Mogadischu (dpa) - Bei zwei Terroranschlägen in Somalia sind mindestens 32 Menschen getötet worden. In Galkayo im Zentrum des Landes hätten am Montag Kämpfer das Zentrum eines Sufi-Geistlichen angegriffen, sagte der Polizist Abshir Ali. Zunächst habe sich ein Selbstmordattentäter in einem Auto in die Luft gesprengt, dann hätten die Kämpfer das Gelände gestürmt und mindestens 20 Menschen getötet, darunter den Kleriker. Drei Angreifer seien von der Polizei getötet worden, einer sei festgenommen worden. Die Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte den Anschlag im Radiosender Al-Andalus für sich.
Der Geistliche leitete in Galkayo ein Zentrum für Sufismus, das unter anderem aus Lehr- und Wohnräumen und einer Moschee besteht. Sufismus ist eine liberale Strömung des Islams mit mystischen Traditionen und Riten. Al-Shabaab und andere radikale islamistische Gruppen lehnen den Sufismus ab. Der Geistliche hatte der Polizei zufolge in den vergangenen Monaten Todesdrohungen von Al-Shabaab erhalten.
Zudem explodierte am Montag ein mit Sprengstoff beladener Wagen auf einem Markt in der Hauptstadt Mogadischu, wie der Polizist Ali Hassan Kulmiye sagte. Dabei seien mindestens acht Menschen getötet worden. Sicherheitsminister Mohamed Abukar Duale sagte dem Radiosender Mogadischu, dass Sicherheitskräfte den Fahrer des Autos festgenommen hätten. Zunächst reklamierte niemand die Tat für sich, allerdings hat Al-Shabaab in der Vergangenheit oft derartige Angriffe verübt.
Die mit Al-Kaida verbundenen sunnitischen Fundamentalisten kämpfen in dem instabilen Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft. Bei Anschlägen haben sie bislang Tausende Menschen getötet. Eine 22 000 Mann starke Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen die Gruppe.

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