28 September 2018 | Natur & Umwelt

Petition warnt vor maritimen Phosphat-Abbau

Gegner eines möglichen Phosphat-Abbaus vor der namibischen Küste haben gestern beim Ministerium für Umwelt und Tourismus eine Petition mit rund 4000 Unterschriften überreicht, die vor den umweltschädlichen Folgen eines solchen Vorgehens warnt. Umweltminister Pohamba Shifeta hatte eine bereits erteilte Freigabe für die maritime Gewinnung dieses Minerals erteilt, nach heftigen Protesten und einer von Fischereiunternehmen eingereichten Klage wieder zurückgezogen. Nun soll erneut über eine mögliche Unbedenklichkeitsbescheinigung beraten und dabei auch zuvor ausgegrenzte Umweltschützer konsultiert werden. Die Frist für Eingaben gegen oder zu Gunsten eines Phosphat-Abbaus vom Meeresboden endet heute. Die Aufnahme zeigt die Anwältin Uno Katjipuka, den Aktivisten Michael Gawaseb und den Arbeitsrechtler Herbert Jauch (v.l.n.r.) die erfolgreich auf die Annullierung der ersten Freigabe hingewirkt hatten. Foto: Marc Springer

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