30 Oktober 2015 | Wirtschaft

Otavi sucht alten Schrott

Otavi (fis) • Ein Stahlwerk soll dem Ort Otavi zu mehr Wirtschaftskraft und Arbeitsplätzen verhelfen. Diese Woche berichtete die Stadtverwaltung über den aktuellen Stand der Planungen. Wie Bürgermeister Marcus Damaseb im AZ-Gespräch sagte, soll der Bau des Stahlwerkes im Februar 2016 beginnen. Der Standort sei ausgesucht, alle nötigen Planungen und Untersuchungen seien abgeschlossen. Auch eine umfangreiche Umweltstudie (EIA) liege bereits vor, ergänzte Kaunda Utale, Leiter der Abteilung Lokale Wirtschaftsentwicklung und Bürgerdienste in der rund 5000 Einwohner zählenden Stadt. „Sie können also starten“, sagte er. Laut Utale wird das Stahlwerk den Namen Ruber Manufacturing Steel Plant tragen. Verantwortlich für den Bau sei eine Investorengemeinschaft, die sich aus Einzelpersonen (aus Namibia, Südafrika und Kanada) sowie aus dem Stadtrat Otavi zusammensetze. Bürgermeister Damaseb gab das Investitionsvolumen mit 3,2 Milliarden Namibia-Dollar an. Wie er weiter erklärte, soll in dem Stahlwerk bzw. Schrott aus Namibia, Südangola und sogar Sambia eingeschmolzen und dann zu Bewehrungs- bzw. Baustahl verarbeitet werden. Reiche das Altmetall nicht aus, so könne Rohmaterial auf internationalen Märkten gekauft werden. Damaseb hält auch eine Kooperation mit der Ohorongo-Zementfabrik bei Otavi für möglich. „Wir produzieren schon Zement, jetzt kommt der Stahl dazu“, so das Stadtoberhaupt. In der Bauphase, so erläuterte Utale, sollen rund 1000 Menschen auf der Baustelle beschäftigt werden. Nach Fertigstellung des Stahlwerkes könnten dort zwischen 500 und 600 Menschen tätig sein. Das wären mehr Mitarbeiter als jeweils bei Ohorongo oder bei der Goldmine B2Gold südlich von Otavi beschäftigt sind. Otavi erhalte neuen Auftrieb.

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