31 Juli 2017 | Lokales

Oranjemund ab Oktober offen für Besucher

Windhoek/Oranjemund (fis) - Am 14. Oktober wird Oranjemund „offiziell für die Öffentlichkeit geöffnet“ werden. Das teilte der Stadtrat jetzt mit. Dies markiert einen Meilenstein für den Wandel Oranjemunds von einem „Privatwohnort“, in dem ausschließlich Mitarbeiter des dort tätigen Diamantförderers (jetzt Namdeb) gelebt haben, zu einem normalen Ort. Besucher brauchen dann keine Genehmigung mehr. Bereits 2011 wurde Oranjemund als Stadt proklamiert, ein Jahr später wurde ein Stadtrat vereidigt.

Der Wandel zur Stadt schließt die Selbstfinanzierung der Stadt ein und die Selbstverantwortung der Bewohner ein. So werden die Bewohner ab Ende August erstmals Gebühren für städtische Dienstleistungen (Strom, Wasser, Abwasser, Müllabfuhr) zahlen müssen. Seit Gründung der Stadt im Jahr 1936 durch die Diamantgesellschaft CDM hätten die Einwohner Oranjemundes „nie für städtische Leistungen gezahlt“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Rund 1100 städtische Rechnungen würden direkt an Namdeb geschickt, die diese an die Mitarbeiter weiterleiten werde, erklärte Stadtdirektor Shali Akwaanyenga am Freitag auf AZ-Nachfrage. Darüber hinaus gebe es rund 270 Privatunternehmen und eine Reihe von Bewohnern, die nicht bei Namdeb beschäftigt seien und deshalb ihre Rechnungen direkt erhielten. Laut Akwaanyenga hat Oranjemund rund 10000 Einwohner, damit ist die Stadt etwas kleiner als Grootfontein (ca. 10400) sowie deutlich kleiner als Mariental und Lüderitzbucht (beide ca. 14500, laut Volkszählung 2011).

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