31 Dezember 2012 | Wirtschaft

Ohne Probleme und Extrakosten

Windhoek - Die staatliche Fluggesellschaft hat die Zwischenlandung in Luanda für den Flug SW 285 von Windhoek nach Frankfurt/M. zu Tankzwecken zwar bestätigt, nennt aber trotz mehrfacher Nachfrage keinen Grund dafür. "Die Zwischenlandung in Luanda dient dem Auftanken", erklärte Firmensprecher Paulus Nakawa auf die AZ-Frage nach dem Grund des Tankstopps in der angolanischen Stadt.

Offensichtlich bekommt Air Namibia am Hosea-Kutako-Flughafen wegen unbezahlter Rechnung(en) kein oder nicht genügend Flugbenzin vom Lieferanten Engen Namibia, weshalb der Zwischenstopp in Luanda eingeschoben wurde. Entsprechende Annahmen kursieren in der zivilen Luftfahrtbranche, es ist sogar die Rede von Außenständen in Höhe von 75 Millionen Namibia-Dollar. Auch Engen-Geschäftsführerin Nangula Hamunyela konnte die Schuldenvermutung nicht ausräumen. "Es gibt genügend Treibstoff im Land und wir haben auch keine Lieferprobleme gegenüber Air Namibia", sagte sie auf AZ-Nachfrage. Die Frage, ob Air Namibia Zahlungsrückstände habe, beantwortete sie mit "kein Kommentar". Air-Namibia-Sprecher Nakawa gab indes an, ihm sei "nicht bewusst", dass es unbezahlte Rechnungen gebe. Aber selbst wenn dies der Fall wäre, denn werde das "nur zwischen Air Namibia und dem Lieferanten" besprochen. "Das kann nicht in den Medien diskutiert werden", stellte er mit Nachdruck fest. Immerhin räumte er ein, dass der Tankstopp dazu diene, den "fortlaufenden Betrieb zu gewährleisten", ohne dies weiter zu kommentieren.

Wie Passagiere der AZ berichteten, sei der Air-Namibia-Flieger aus Windhoek über Luanda am 22. Dezember mit rund 2,5-stündiger Verspätung in Frankfurt/M. gelandet. "Einige Passagiere erklärten, dass sie ihre Weiterflugmaschine verpasst haben", berichtete Familie F. aus Deutschland. Air-Namibia-Sprecher Nakawa sei sich dessen "nicht bewusst", erklärte er am Freitag auf Nachfrage. Wer Regress fordern möchte, solle sich an das Kundenzentrum oder sein Reisebüro wenden, führte er aus. Am Tag zuvor hatte Nakawa behauptet, dass die Verzögerung "außer der Unannehmlichkeit für die Passagiere keine anderen Auswirkungen" gehabt habe. Die Frage nach Lande- und Startgebühren in Luanda ließ er indes unbeantwortet (AZ berichtete).

Ob der nächste Frankfurt-Flug am 1. Januar auch in Luanda zwischenlandet? "Das ist schwer zu sagen" und werde mitgeteilt, sobald man die entsprechende Information erhalte, schrieb Nakawa am Freitagnachmittag - danach kam bis gestern Abend keine Information mehr.

Nachdem auf der Route nach Frankfurt/M. sechs Flüge für den Zeitraum 24. Dezember bis 1. Januar wegen schwacher Auslastung storniert wurden, geht erst morgen der nächste Flug nach Deutschland (SW 285).

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