23 Februar 2010 | Wirtschaft

NWR schafft die "Trendwende"

Windhoek - "Es steht außer Zweifel, dass die Rastlager Okaukuejo, Halali, Namutoni und Waterberg jedem Vergleich mit anderen Touristenunterkünften standhalten", konstatiert der Vorstandsvorsitzende von NWR, Klemens Awarab, im neuesten Jahresbericht (2008/09) des Unternehmens, der nun im Parlament vorgelegt wurde. Die runderneuerten Rastlager seien von Besuchern "gut angenommen" worden und hätten 2008/09 ihren "Gesamtprofit" mit "über 350 Prozent" gegenüber dem Finanzjahr 2006/07 gesteigert.
Am deutlichsten werden die Erfolge der Umkehrstrategie nach Angaben von NWR beim Rastlager Waterberg sichtbar, dessen Sanierung am 20. April 2007 abgeschlossen worden sei. Statistiken aus dem Jahresbericht zufolge hat das Camp im Jahre 2005/06 noch einen Verlust von 470616 N$ verzeichnet, aber schon drei Jahre später einen Gewinn von 1471474 N$ erwirtschaftet.
Eine vergleichbare Tendenz vermeldet NWR für Okaukuejo wo sich der Profit von 12472662 N$ (2005/06) auf 29940944 N$ (2008/09) erhöht habe. Ähnliches gelte für Halali, wo der Gewinn in demselben Zeitraum von 3759921 N$ auf 13913510 N$ angewachsen sei. Ebenso positiv hat sich die Neuausrichtung von NWR nach Darstellung des Jahresberichts auch in Namutoni ausgewirkt, wo der Profit von 5632635 N$ (2005/06) auf 7622998 N$ (2008/09) gesteigert worden sei.
Die finanzielle Genesung der Rastlager wird nach Informationen des Jahresberichts auch beim NWR-Campingplatz in Sesriem deutlich, der 2006/07 noch einen Verlust von 734740 N$ erlitten hat aber bereits zwei Jahre später einen Profit von 4744557 ausweist. Angenehm überrascht ist NWR auch von der Entwicklung der neuen Sossus Dune Lodge, die im Juli 2007 eröffnet wurde und die im Finanzjahr 2006/07 einen Verlust von 434813 N$ gemacht hat. Obwohl es nach Darstellung von NWR "mindestens 18 Monate" dauert, bis sich eine neue Unterkunft etabliert hat, habe die Lodge bereits im Finanzjahr 2008/09 einen Gewinn von 1023045 N$ erzielt.
Ungeachtet der insgesamt positiven Bilanz, die NWR unter anderem an einer Steigerung des Umsatzes auf 168737092 N$ und des Profits auf 9353319 N$ (Stand: 31 März 2009) festmacht, gibt es auch Schattenseiten. Dazu gehören die Rastlager Hardap, Shark Island, Popa Falls, Khorixas und Groß Barmen, die zusammen einen Verlust von 10 Millionen N$ machen und die eine "große finanzielle Belastung" sind.
Außerdem warnt NWR, dass die Finanzkrise noch einige Zeit nachwirken könne und Namibia deshalb mit einem Rückgang der Touristenzahlen um rund 20 Prozent rechnen müsse, was auch Auswirkungen auf NWR haben werde.

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