11 Februar 2011 | Lokales

Noch mehr Zuzug

Windhoek - Als "brennendes Problem" hat Windhoeks Bürgermeisterin Elaine Trepper den ungebremsten Zuzug in die Hauptstadt bezeichnet. Hatte ihr Vorgänger Matheus Shikongo vor ca. 2,5 Jahren noch von geschätzten 400000 Menschen gesprochen, so sagte Trepper gestern, dass man inzwischen von 450000 Einwohnern ausgehe. Das Wachstum bezifferte sie auf "vier bis fünf Prozent pro Jahr". Als Anhaltspunkt diene die Zahl der Rechnungen für kommunale Dienstleistungen (Wasser, Strom), derzeit würde die Stadtverwaltung rund 80000 Rechnungen pro Monat verschicken.

Der sprunghafte Anstieg der Einwohnerzahl setze die Stadt immer mehr unter Druck, zumal laut Tepper nur etwa 100000 Windhoeker Steuern zahlen würden und die Einnahmen begrenzt blieben. Das Problem zur Finanzierung einer funktionierenden Hauptstadt werde durch unbezahlte Rechnungen verschärft. Laut Trepper haben sich Außenstände von 218 Millionen Namibia-Dollar aufgehäuft. "Wenn unsere Einwohner ihre Rechnungen nicht zahlen, dürfen sie auch nicht meckern oder schnellere Dienstleistungen verlangen", sagte das Stadtoberhaupt.

Angesichts der prekären Situation habe sie beim Fachministerium (für regional- und Lokalverwaltung) um Hilfe gebeten. Die Regierung müsse helfen, die Hauptstadt zu finanzieren, sagte sie. Minister Jerry Ekandjo habe wohlwollend reagiert und wolle das Thema im Kabinett ansprechen, so Trepper abschließend.

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