15 Mai 2013 | Kommentar

Noch eine Tourismus-Schlappe

Mit der Überteuerung vieler Lodges und staatlicher Rastlager im Etoscha-Nationalpark gewinnt die sporadische Kampagne zur Förderung des Inland-Tourismus immer mehr Bedeutung für jene Gästefarmen und Fremdenverkehrsbetriebe, die sich bemühen, einheimischen Urlaubern und Naturfreunden eine preiswerte Alternative zu bieten. Auch der namibische Kleinverdiener soll Freude an den einzigartigen Sehenswürdigkeiten seines Landes haben. Allerdings muss bei jedermann umweltschonendes Verhalten gefordert und durchgesetzt werden. Ohne Frage ist der Brandberg ein besonderes Kleinod, ein Welterbe, dessen Natur und Felsmalereien größtmöglichen Schutz verdienen, für heute und für die Nachwelt. Dass Polizisten, Angestellte und Mitglieder des Denkmalsrates jetzt aber nach Willkür Bergsteiger belangen und dabei keine Ahnung haben, nach welcher Verordnung, nach welchem Gesetz sie den Zutritt zum Berg verwehren wollen, spottet jeder Beschreibung. Der Denkmalsrat und das Tourismusministerium sind dringend gefordert, für den Brandberg ein klares, besucherfreundliches Regelwerk aufzustellen, um den unwürdigen Zustand bürokratischer Stümperei und Inkompetenz zu beenden. Eberhard Hofmann

Gleiche Nachricht

 

Klares Wasser aus dem Hahn

vor 1 tag - 17 Februar 2017 | Meinung & Kommentare

Klares Wasser aus der Leitung ist keine Selbstverständlichkeit. In Namibia dreht man den Hahn auf und schreit Zeter Mordio, wenn das Wasser nicht von selbst...

Kulturmüde oder Werbemangel?

vor 2 tagen - 16 Februar 2017 | Meinung & Kommentare

In der Zeit des Massenfernsehens und den einfach zugänglichen, elektronischen Medien, fällt es bestimmt nicht leicht ein Nischengeschäft wie das Warehouse-Theater, erfolgreich zu betreiben. Wenn...

Landfrage nährt Tribalismus

vor 4 tagen - 14 Februar 2017 | Meinung & Kommentare

Zu lange hat die Regierung die Landreform auf fragwürdige Weise bearbeitet und jetzt spricht die Polizei in Keetmanshoop sogar von Krieg. Unser politisch-stabiles Land, kann...

ICC: Wehret den Anfängen

vor 5 tagen - 13 Februar 2017 | Meinung & Kommentare

Namibia meint es ernst und will sich vom Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag zurückziehen. Das hat Außenministerin Nandi-Ndaitwah bekräftigt. Die Begründung wirkt nicht glaubwürdig,...

Gesetzentwurf: Ja oder nein?

1 woche her - 09 Februar 2017 | Meinung & Kommentare

Regelmäßig wird in Namibia eine Entscheidung getroffen, die kurz darauf widerrufen wird. Dies ist ein Phänomen, welches in sämtlichen Ministerien seine Aufwartung macht, ob nun...

Alte Floskeln, neuer Ansatz

1 woche her - 08 Februar 2017 | Meinung & Kommentare

Angesichts der prekären wirtschaftlichen Lage in Namibia hat sich der Gewerkschaftsdachverband NUNW zu Wort gemeldet. Die Lage sei „besorgniserregend“, konstatierte deren Generalsekretär Job Muniaro und...

Planlose Wasser-Sparmaßnahmen

1 woche her - 07 Februar 2017 | Meinung & Kommentare

Die bei staatlichen Instanzen so beliebte Standardfloskel „Wir lernen dazu“, ist nach knapp 28 Jahren nicht mehr akzeptabel, wenn es sich ständig um Beamte handelt,...

Ärger über Wilderei

1 woche her - 06 Februar 2017 | Meinung & Kommentare

Nachdem ein Journalist der Polizei eine „uneinschätzbare Ahnungslosigkeit“ vorwirft, schätzt der zweitoberste Polizeichef - wie von einer Tarantel gestochen - den betroffenen Journalisten per Presseerklärung...

Nach Kotau die Fronten geklärt

vor 2 wochen - 03 Februar 2017 | Meinung & Kommentare

Es kam schon einem Kotau gleich, den Vize-Umweltminister Tommy Nambahu dieser Tage beim designierten chinesischen Botschafter Qui Xuejun vollzogen hat. Der Vizeminister bemühte sich eifrig...

Wenn Frauen zu Freiwild werden

vor 2 wochen - 02 Februar 2017 | Meinung & Kommentare

„Frauen sind berechtigt, eigene Entscheidungen zu treffen und sollten von ihren männlichen Partnern nicht allein deshalb ermordet werden, weil sie die Beziehung mit ihnen beendet...