30 August 2011 | Politik

Niebel lobt "wegweisendes Projekt" bei Otavi

Windhoek - Seine zweite Reise nach Namibia hat den deutschen Entwicklungsminister Dirk Niebel in seiner Einschätzung bestärkt: "Das Land hat enorm viel Potenzial, vor allem im Tourismus", resümierte der FDP-Politiker gestern kurz vor seiner Abreise im AZ-Gespräch.

Aus Botswana kommend, hat sich Niebel zunächst im Norden aufgehalten und den Bwabwata-Nationalpark besucht, der Teil des grenzüberschreitenden KAZA-Naturparks (Kavango-Zambesi-Transfrontier Park) ist. Außerdem hat er sich das Ruacana-Wasserkraftwerk sowie die Ohorongo-Zementfabrik (bei Otavi) angeschaut und war Ehrengast beim Start des Projekts Energy for Future (EFF), bei dem durch großflächige Entbuschung ein Brennstoff für die Öfen von Ohorongo entsteht. "Bei Otavi steht nicht nur das sauberste Zementwerk weltweit, wenn man die Emissionen betrachtet, sondern bis zu 80% der Energieversorgung können aus Biomasse realisiert werden", lobte Niebel und bezeichnete dies als "Projekt mit wegweisendem Charakter". Dies spare 55000 Tonnen Steinkohle pro Jahr, sagte er zuvor auf einem Wirtschaftsforum.

Ebenso begeistert zeigte er sich vom KAZA-Naturpark, der vor knapp zwei Wochen per Vertragsunterzeichnung der Staatsoberhäupter von Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe auf den Weg gebracht wurde (AZ berichtete). Dies sei ein "bemerkenswertes Beispiel für regionale Integration", so Niebel. Die Bundesrepublik stelle der SADC einen Betrag von 20 Mio. Euro zur Verfügung, um vor allem die Infrastruktur in dem Park zu fördern, ließ der Minister wissen. Namibia indes bekomme von Deutschland aus der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit 127 Millionen Euro für den aktuellen 2-Jahres-Zeitraum, so Niebel abschließend.

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