25 Februar 2008 | Kommentar

Nicht zu früh freuen

Namibias Frauen-Fußballnationalmannschaft verliert 3:0 gegen die nigerianische Auswahl. Das hört sich im ersten Moment schlimmer an, als es tatsächlich ist. Gegen ein Land, das beim Frauenfußball in Afrika die unangefochtene Nummer eins ist, und gegen die man schon mal mit 18:0 verloren hatte, ist das eine deutliche Leistungssteigerung. Doch man sollte die "Brave Gladiators" jetzt nicht in den Himmel loben.

Ob die Nigerianerinnen einen schlechten Tag erwischt haben, die Bedingungen nicht optimal für sie waren oder ob die namibischen Damen tatsächlich einen großen Sprung gemacht haben, wird sich beim Rückspiel im Lagos zeigen.

Ob es ihnen dann auch gelingt, ihren Männlichen Kollegen das Wasser zu reichen und beim Afrika-Pokal dabei zu sein und eine ähnlich beeindruckende Leistung, wie beim zweiten und dritten Spiel abzuliefern, bleibt abzuwarten.

Der Aufwärtstrend ist gesetzt: die namibischen Spielerinnen werden hoch motiviert in das Rückspiel gehen. Nigeria wird was gutzumachen haben, und mit den Fans im Rücken, werden die "Falken" wahrscheinlich in Top-Form auflaufen. Doch auch das ist kein Erfolgsgarant wie man in Ghana deutlich sehen konnte, als die hoch favorisierten "Black Stars" vor heimischen Publikum eine 1:0 Schlappe gegen die Mannschaft aus Kamerun einstecken mussten. Der Ball ist rund und ein Spiel dauert eben 90 Minuten.

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