30 Juli 2018 | Lokales

Neue Straßennamen für Swakopmund

Mehr als 100 neue Benennungen festgelegt - hauptsächlich Personennamen

Zum ersten Mal in drei Jahren hat sich das Swakopmunder Straßen-Benennungskomitee geeinigt und Namen für die Straßen in den neuen Stadtteilen bestimmt, die jetzt vom Stadtrat gutgeheißen wurden. Bei dem Großteil der Benennungen handelt es sich um bekannte, politische Persönlichkeiten.

Von Erwin Leuschner, Swakopmund

Von einer Samuel-Maharero-, über eine Calle-Schlettwein-, bis hin zu einer Monica-Geingos oder Pauline-Nashilundo-Straße: Viele neue Stadtteile in Swakopmund haben jetzt diese und weitere Straßentitel erhalten. Bei der jüngsten Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag hat sich der Rat außerdem geeinigt: Das bestehende Straßen-Benennungskomitee wird trotz einiger Schwierigkeiten erhalten bleiben.

Anlass für die Debatte rund um die Straßenbenennung sei die Erwägung gewesen, das Komitee wegen verschiedener Mängel abzuschaffen, heißt es in der Beschlussvorlage. Das Gremium bestehe aus Stadtverwaltungspersonal sowie Mitgliedern verschiedener politischen Parteien. „Seit der Gründung des Komitees im Mai 2013 war es immer wieder eine Herausforderung, sich regelmäßig zu treffen. Dies hatte zur Folge, dass Swakopmund bei der Straßenbenennung in den Rückstand geraten ist“, lautet es weiter in der Beschlussvorlage. Unter anderem habe das Komitee innerhalb der vergangenen drei Jahre wegen fehlender Mitglieder nie ein Quorum erreichen können. „Wegen des Fehlens von Straßennamen in den neuen Gebieten hat es in dieser Zeit viele Beschwerden aus der Öffentlichkeit gegeben“, heißt es.

In den vergangenen Monaten habe sich das Komitee nun aber mehrfach getroffen. Dabei sei unter anderem darüber diskutiert worden, das Gremium abzuschaffen. Bei der Ratssitzung hat sich der Stadtrat nun aber dagegen entschieden.

Außerdem seien bei der jüngsten Zusammenkunft des Komitees im Juni neuen Straßennamen festgelegt worden. Es handelt sich um mehr als 100 Stück, die der Stadtrat nun gutgeheißen hat. Kurios bleibt allerdings: Im Mai 2013 hatte der Stadtrat entschieden, dass keine Straße nach einer noch lebenden Person benannt werden dürfe. Diese Regel habe der Stadtrat nun abgeschafft.

Demnach wurden neuen Straßennamen für verschiedene Stadterweiterungsbereiche bestimmt, unter anderem für Gebiete in Tamariskia, Mondesa, Meile 4, für das „neue“ Kramersdorf (Dunes Estate) und das neue Industriegebiet.

Im zuletzt genannten Viertel wird es somit nun eine Absalom-Katumbo-, eine Patrick-Lungadha- und eine Eliaser-Tuhadeleni-Straße geben. Im „neuen“ Kramersdorf werden unter anderem die Straßen Levi-Kuutondokwa, Katrina-Mwashekele, Calle-Schlettwein und Alfie-Liebenberg eingeführt. In anderen Stadtteilen wurden einige Wege nach aktuellen und ehemaligen Stadtratsmitgliedern benannt: So wird Swakopmund künftig auch eine Pauline-Nashilundo-, eine Nehemia-Salomon- und eine Rosina-//Hoabes-Straße haben. Weiter gibt es auch eine Handvoll deutsche Namen, unter anderem die Dr.-R.-Moisel- und die Dr.-R.-Mattheis-Straße in Tamariskia.

Lediglich in einem Stadtteil in Mondesa wurden zehn Straßen nach verschiedenen Ortschaften benannt, darunter Okahao, Opuwo, Bethanie, Nkurenkuru und Regenstein. In der Vergangenheit wurden zumindest in Swakopmund Straßennamen für Gegenden nach einem bestimmten Thema ausgesucht. Dies wurde dieses Mal nicht beachtet. Die neuen Straßenschilder sollen demnächst errichtet werden.

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