27 September 2021 | Landwirtschaft

Neue MKS-Variante unter Rindern

Windhoek (bw) - In Namibia ist zum ersten Mal eine neue Virusvariante der Maul- und Klauenseuche (MKS) festgestellt worden. Etwa 5000 Rinder sind seit Mai erkrankt, 150 davon verendet.

Landwirtschaftsminister Calle Schlettwein teilte dem Parlament am Donnerstag mit, dass vor rund vier Monaten MKS bei Kasenu im Wahlkreis Kabbe-Süd festgestellt wurde. Das Veterinär-Labor identifizierte die Serotypen FMD SAT1 und 2.

Die Tiere in den betroffenen Herden wurden daraufhin geimpft. „Trotzdem blieb die Infektionsrate hoch, das deutet gewöhnlich auf eine andere Virusvariante hin“, erklärte der Minister. Nach weiteren Untersuchungen vor Ort und im Labor wurde am 9. August das neue Virus-Serotyp-O festgestellt. Serotyp O sei 2018 in Sambia entdeckt worden. Der Minister erklärte, dass es sieben MKS Viren gebe. A, O, C, SAT1, 2 und 3 seien Varianten, doch in Namibia seien bisher nur SAT1 bis 3 bekannt. Anscheinend haben Rinder die neue Variante aus Sambia angetragen.

„Das neue MKS-Virus vom Serotyp O infiziert auch Schafe und Ziegen. Die Gefahr besteht, dass Typ A auch bald nach Namibia kommt. Daher ist die Kooperation mit den Nachbarstaaten notwendig“.

Das Veterinäramt hat 340000 Impfstoffdosen aus Botswana gegen Serotyp O für 6 Millionen N$ beschafft. Die Impfung von 170000 Rindern habe begonnen, sagte Schlettwein.

Einige Abgeordnete hatten noch einige Fragen zu MKS, die seit 2015 immer wieder in der Sambesi- und teilweise auch der Ost-Kavango-Region ausbricht. Sie wollten auch wissen, wann der Veterinärzaun an die Nordgrenze zu Angola verschoben wird? „Das wurde 2014 im Kabinett erörtert, dann brach 2015 die MKS aus. Eventuell kann der Zaun in manchen Gebieten wie Kunene und Mangetti teilweise verschoben werden“, berichtete Schlettwein.

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