02 Januar 2018 | Wirtschaft

NCRST blickt nach vorne

Suche nach Firmen die Skaleneffekte nutzen können

Als Teil des NDP5 will Namibia seine Stellung auf der Weltrangliste für Innovationen verbessern indem das SAIS-Entwicklungsprogramm ausgeführt wird. Dessen Planungsphase abgehandelt ist. Als Teil der zweiten Phase sollen Kapazitäten von geeigneten Institutionen und Firmen entwickelt werden.

Von Frank Steffen, Windhoek

In ihrem Jahresrückblick blickt die Nationale Kommission für Forschung, Wissenschaft und Technik (NCRST) nicht nur auf die Errungenschaften des vergangenen Jahres, sondern weist auf anstehende Entwicklungen und Chancen hin. Die NCRST beruft sich dabei auf den fünften nationalen Entwicklungsplan (NDP5), in dem sich Namibia das Ziel gesteckt hat, seinen 97-sten Platz auf der Innovations-Weltrangliste des Globalen Innovations-Indexes (GII) auf Platz 80 zu verbessern. Kenia besetzt momentan Platz 80 und Südafrika belegt den 57. Platz. Damit bekleidet Südafrika den höchsten Rang in der SADC-Staatengemeinschaft (nahezu dem gesamten südlichen Subkontinent), während sich Namibia in dieser Region auf dem sechsten Platz befindet.

Vincent Novaseb, zuständiger NCRST-Leiter für Innovation und Entwicklungen, hatte bereits bei der Eröffnung des //Kharas-Innovationszentrums in Keetmanshoop angekündigt, dass eine derartige Verbesserung ein gewaltiges Umdenken voraussetzt. Demnach bedürfe es drastischen Verbesserungen und raffinierter Initiativen auf dem Gebiet des Marketings und der Geschäftspraktiken in Namibia, wobei Schwerpunkte auf Kenntnis und Technologie gesetzt werden müssten. Darum sei die Universität Namibias (Unam) mit in die Aktivitäten des Zentrums in Keetmanshoop eingebunden.

Teile dieser Initiativen sind indessen in der zweiten Phase des Innovations-Beistands für das südliche Afrika (SAIS) vertreten. Die NCRST ist für vier Jahre lang die treibende Kraft hinter dem namibischen SAIS-Konzept, das sich für die Entwicklung und Förderung regionaler Innovation und Kooperation einsetzt, wodurch die lokalen Initiativen aufgegriffen und zum Vorteil der gesamten Region entwickelt werden können. Die Länder Namibia, Botswana, Sambia, Mosambik, Tansania und Südafrika haben wesentliche Organisationen und Bildungsinstitutionen in ihren Ländern identifiziert, die als Teil der ersten SAIS-Phase ein organisatorisches Netzwerk konzipiert haben.

Das Programm besteht aus drei Phasen, wovon die erste sich, wie angedeutet, im Wesentlichen mit der Planung und dem Zusammenschluss der betroffenen Anstalten auseinandersetzt. Der nächste Schritt folgt im Januar 2018, wobei es um finanzielle Unterstützung geht, mit dem Ziel die eingebundenen Organisationen zu stärken und ihnen die regionale Zusammenarbeit durch Vorfinanzierung zu ermöglichen (das sogenannte Window 1). Dem soll die gezielte Aufwertung und Zusammenarbeit geeigneter Firmen (Herstellung sowie Dienstleistungen) folgen, damit diese in den Vorteil von Skaleneffekten kommen und dadurch die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben (Windows 2). Windows 3 befasst sich mit der generellen Entwicklung aller Institutionen mit dem Ziel eine größere Einbindung der gesamten Geschäftswelt und Bevölkerung zu erwirken.

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