20 März 2017 | Politik

Namibia klagt nicht gegen Deutschland

Windhoek (fis) – Der Bericht in der Zeitung „The Namibian“ (17. März 2017) über einen angeblichen Wechsel der Gesinnung der namibischen Regierung hinsichtlich des Umgangs mit dem Kolonialkrieg 1904-08 ist von höchster Stelle dementiert worden. Vizepräsident Nickey Iyambo teilte in einer Erklärung, die der AZ erst heute (von anderer Stelle) zugespielt wurde, mit, dass diese Aussagen jeglicher Grundlage entbehrten. Die genannte Zeitung hatte mit Verweis auf gewisse Dokumente berichtet, dass Namibia von der Bundesrepublik Entschädigung in Höhe von 30 Milliarden US$ fodere. Die namibische Regierung bleibe ihrer Strategie treu und werde die 2015 begonnenen bilateralen Verhandlungen mit der Bundesrepublik fortsetzen, so Iyambo, der Vorsitzender des „Politischen Komitees für Genozid, Entschuldigung und Reparationen“ ist. Namibias Regierung habe ihre Position indes klar dargestellt und warte nun auf Antwort von der deutschen Seite. Solch sensible Themen sollten „nicht Gegenstand von spekulativem Journalismus“ sein, heißt es weiter. Die deutsche Botschaft in Windhoek hat das Dementi des Vizepräsidenten auf ihre Webseite gestellt. Indes hat die Deutsch-namibische Gesellschaft (DNG) heute aus diesem Anlass einen Newsletter herausgegeben und auf die „Falschmeldung“ hingewiesen.

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