30 November 2011 | Politik

Namibia als Beobachter im Kongo dabei

Windhoek/Kinshasa - Am Montag waren die Menschen in der Demokratischen Republik (DR) Kongo an die Wahlurne gerufen, um ein neues Parlament und einen neuen Präsidenten zu bestimmen. Mit dabei war auch eine Handvoll Namibier, die den Wahlvorgang begleitet und beobachtet hat. Am kommenden Dienstag sollen die Ergebnisse des Urnengangs vorliegen, wurde zu Wochenbeginn bekannt. Dabei wird erwartet, dass Präsident Joseph Kabila in seinem Amt bestätigt wird.

Wie die namibische Wahlkommission (ECN) jetzt mitteilte, seien einige Delegierte aus diesem Land bereits Mitte November in die DR Kongo gereist, um bei den Vorbereitungen der Wahl mitzuhelfen. Die Amtskollegen aus dem Kongo hätten ganz konkret nach Experten für IT und Logistik sowie Unterstützung bei der Anleitung/Ausbildung von Mitgliedern der dortigen Wahlkommission gefragt. Neben Vorbereitung und Hilfe für den Urnengang stehe die Wahlbeobachtung auf dem Programm. Namibia erfülle damit auch eine Mission der SADC bzw. der Wahlkommission dieser Staatengemeinschaft (ECF-SADC), heißt es.

Der Urnengang in der ehemaligen belgischen Kolonie ist die zweite demokratische Wahl in diesem Land in 50 Jahren. Doch neben der mangelnden Erfahrung gibt es angesichts der Fläche (2,3 Millionen km2 und somit fast dreimal so groß wie Namibia) sowie der Bevölkerung (rund 70 Millionen Einwohner) auch riesige logistische Herausforderungen. Weite Landesteile sind von Dschungel bedeckt und nur schwer zugänglich; oft waren tagelange Märsche nötig, um die Stimmzettel zu den ca. 62000 Wahllokalen zu transportieren.

Die DR Kongo ist wie Namibia Mitglied der Staatengemeinschaft SADC und das größte Land des 15 Staaten zählenden Verbundes. Das Bruttoinlandsprodukt liegt nach SADC-Angaben mit 11,1 Milliarden US$ nur wenig höher als das von Namibia mit 9,2 Milliarden US$ (jeweils 2009).

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