23 März 2020 | Kommunikation

Mithelfen, eine Lösung zu finden

Windhoek (AZ) – Der als Coronavirus bekannte Erreger, Sars-CoV-2, hält die gesamte Welt in Atem. Weltweit gibt es plötzlich Reiseverbote. Es werden Schulen und Kindergärten geschlossen, Ausgangsperren verhängt und Veranstaltungen abgesagt, um nur einen Teil der Maßnahmen zu erwähnen. Auch Namibia ist inzwischen betroffen und hat bereits Gegenmaßnahmen und den nationalen Notstand ausgerufen.

Die renommierte Stanford-Universität im US-Bundesstaat Kalifornien hat vor einiger Zeit ein Projekt ins Leben gerufen, um gefährliche Krankheitserreger zu erforschen. Neuerdings gibt es ein weiteres Projekt: Die Erforschung des Coronavirus, bei dem sich weltweit jeder einbringen kann. Wie soll das funktionieren? Einfach:

Viele kennen Gene und deren Aufbau vielleicht noch aus dem Biologie-Unterricht. Genau wie Gene bestehen Proteine aus Ketten sogenannter Aminosäuren, die sich wiederum zu recht kompakten Strukturen falten lassen. Auch Viren bestehen aus Proteinen, doch sie unterdrücken unser Immunsystem, reproduzieren sich selbst und verbreiten sich in unserem Körper. Im günstigen Fall kommen wir mit einem Schnupfen davon, doch im schlimmsten Fall erkranken wir ernsthaft und unheilbar.

Um diese Strukturen und die Wirkungsweise der verschiedenen Viren zu verstehen, gibt es Computersimulationen. Hierzu wird jedoch eine enorme Rechenleistung benötigt. Und hier können wir in Namibia konkret, sozusagen als Team, die Wissenschaft und Forschung unterstützen.

Auf der Internetseite des Projekts der Stanford University https://foldingathome.org kann sich jeder ein kleines Software-Paket auf seinen Laptop oder Rechner herunterladen. Dieses Programm organisiert selbständig alles Weitere. Man bekommt kleine Arbeitspakete zugesandt. Sobald der Rechner diese bearbeitet hat, werden die Ergebnisse an die zentralen Großrechner geschickt und man erhält anschließend das nächste Arbeitspaket. In den vergangenen 14 Tagen haben sich weltweit rund 30000 Freiwillige gefunden, die das Projekt vorantreiben wollen.

Andreas Aufgebauer hat vor kurzem das Team Namibia (Team 239531) gegründet und bei diesem Projekt angemeldet. Falls auch Sie das Team-Projekt unterstützen möchten, laden Sie sich das Softwarepaket auf Ihren Rechner und werden Sie Mitglied im Team 239531. Zwecks weiterer Informationen können Sie sich an Andreas Aufgebauer wenden (Mobilfunk-Nummer: 081 609 2823).

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