25 August 2011 | Politik

Minister Niebel in Namibia

Windhoek/Otavi - Zum zweiten Mal binnen 19 Monaten kommt der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel am Wochenende nach Namibia. Hier steht auch ein Gespräch mit Staatspräsident Hifikepuny Pohamba auf dem Programm.

Aus Botswana kommend, wird der FDP-Politiker am Freitag zunächst Station im Bwabwata-Nationalpark machen, der Teil des grenzüberschreitenden KAZA-Nationalparks (Kavango-Zambesi-Transfrontier Park) ist, den die Bundesrepublik finanziell unterstützt. Der Besuch des Ruacana-Wasserkraftwerks, das mit deutscher Finanzhilfe eine 4. Turbine bekommt, steht am Samstag auf dem Programm. Am Sonntag ist Minister Niebel in Otavi Ehrengast beim offiziellen Start des Projekts Energy for Future (EFF) der gleichnamigen Firma, die ein Schwesterunternehmen von Ohorongo Cement sowie ein Mitglied der deutschen Schwenk-Gruppe ist, die das Ohorongo-Zementwerk in dem genannten Ort gebaut hat. Bei diesem Projekt soll Brennstoff für die Öfen des Zementwerks aus Biomasse, genauer Buschwerk (von sogenannten Eindringerbüschen) produziert werden, wozu EFF ein groß angelegtes Entbuschungsprojekt in der Otjozondjupa-Region gestartet hat.

Am Montag stehen laut Botschaftsangaben verschiedene Treffen in Windhoek auf der Tagesordnung des Ministers. So werde Niebel ein Gespräch mit Präsident Pohamba führen und dabei u.a. über die Implementierung der per Abkommen vereinbarten Projekte sprechen, erklärte André Scholz, Ständiger Vertreter an der deutschen Botschaft in Windhoek, gestern auf AZ-Nachfrage.

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