16 April 2018 | Natur & Umwelt

Milzbrand-Ausbruch im Bwabwata-Park beendet

Windhoek/Bagani (nic) - Das Ministerium für Umwelt und Tourismus (MET) hat den vor circa sechs Monaten entfachten Milzbrand-Ausbruch im westlichen Teil des Bwabwata-Nationalparks in der Kavango-West-Region offiziell für besiegt erklärt. Dies gab das Ministerium am Freitag in einer schriftlichen Meldung bekannt und bezieht sich dabei auf die Berichterstattung des Milzbrand-Eindämmungsteams, das sich aus Mitarbeitern der Umwelt-, Landwirtschafts-, Gesundheits- und Fischereiministerien zusammensetzt.

„Insgesamt wurden 243 verendete Tiere, davon 155 Flusspferde, 86 Büffel und zwei Impalas, von den 37 Mitarbeitern entsorgt“, heißt es in der Meldung. Das zuletzt verendete Tier sei am 3. Dezember 2017 verzeichnet worden, wobei es sich um einen Büffel gehandelt habe.

Bei Menschen und Nutztieren habe man während der gesamten Zeit keinen Milzbrand diagnostiziert, wobei die Ministerin Prophylaxe für insgesamt 724 Personen, die meisten davon im angrenzenden Mukwe-Hegegebiet, zur Verfügung gestellt habe. Weiter seien rund 3000 Rinder und 1010 Ziegen gegen Milzbrand geimpft worden.

Innerhalb des Nationalparks habe das Umweltministerium zudem insgesamt 216 Wildtiere mit der Unterstützung von Namibia-Helikopter-Service geimpft, davon 216 Rappenantilopen, 65 Pferdeantilopen, 15 Leierantilopen, zehn Flusspferde sowie ein Löwe.

MET bedankt sich in diesem Zusammenhang für die Mithilfe der Regierung in Botswana, des Flugkaders der namibischen Polizei sowie von Dr. Ortwin Aschenborn und Dr. Caitlin Cossaboom. Das Milzbrand-Eindämmungsteam sei zudem nun damit beschäftigt, einen Aktionsplan als Maßnahmenkatalog zu entwickeln, der bei künftigen Ausbrüchen zum Tragen kommen soll.

Gleiche Nachricht

 

Forstwirtschaft erreicht Scheideweg

vor 8 stunden | Natur & Umwelt

Von Marc SpringerWindhoekWie der Minister vergangene Woche auf Fragen des PDM-Abgeordneten Nico Smit, in der Nationalversammlung mitteilte, finde „kein kommerzielles Ernten von Nutzhölzern“ in Namibia...

Bei den Farmern macht sich Unmut breit

vor 4 tagen - 15 März 2019 | Natur & Umwelt

Von Marcel Nobis, Windhoek/Omatjete Die Meinung einiger Dorfbewohner war unmissverständlich: Die Elefanten müssen weg! Auf T-Shirts trugen sie diese Botschaft, als Umwelt- und Tourismusminister Pohamba...

Viehkraal bleibt ungenutzt

vor 4 tagen - 15 März 2019 | Natur & Umwelt

Von Nina Cerezo, Windhoek/MbakondjaEine durchaus große Zahl an Nutztieren könnte in dem kürzlich errichteten Kraal in der Siedlung Mbakondja nördlich von Palmwag Platz finden, wie...

Unkontrollierte Rodung der namibischen Rotholz-Wälder

vor 6 tagen - 13 März 2019 | Natur & Umwelt

Eine typische Aufnahme aus der Luft von Stellen und Gebieten im Ost- und West-Kavango sowie der Sambesi-Region, an denen scheinbar unvermindert wertvolle Bäume abgeholzt werden....

Raubbau in Wäldern dauert an

vor 6 tagen - 13 März 2019 | Natur & Umwelt

Von C. Sasman & F. Steffen, Windhoek Obwohl das namibische Umweltministerium am 26. November 2018 ein Moratorium gegen das Fällen und den Handel von Bäumen...

Erde bebt bei Karibib

1 woche her - 06 März 2019 | Natur & Umwelt

Swakopmund/Karibib (er) • Eine gewaltige „Explosion“ wollen zahlreiche Bewohner im Erongo-Gebirge, vor allem in den Ortschaften Karibib, Omaruru und Usakos, in der Nacht von Samstag...

Shifeta kritisiert Abholzung

vor 2 wochen - 05 März 2019 | Natur & Umwelt

Windhoek/Omatjete (mno) - Bei Feierlichkeiten zum internationalen „Tag des Artenschutzes“ hat Umwelt- und Tourismusminister Pohamba Shifeta das Ministerium für Landwirtschaft, Wasser und Forstwirtschaft scharf angegriffen....

Jagdverband kritisiert Töten der Hyänen

vor 2 wochen - 05 März 2019 | Natur & Umwelt

Windhoek (nic) – Der namibische Berufsjagdverband (Napha) betrachtet die Entscheidung des Umweltministeriums, die Hyänen in der Garub-Ebene zu erlegen, mit „großer Sorge“. In einer schriftlichen...

Wohin mit den Tieren?

vor 2 wochen - 04 März 2019 | Natur & Umwelt

Von Nina Cerezo, WindhoekUmwelt- und Tourismusminister Pohamba Shifeta sprach immer wieder von einer „kurzfristigen Lösung“: Die Hyänen in der Garub-Ebene seien nach den fehlgeschlagenen Fangversuchen...

Fohlen der Wilden Pferde weiterhin wohl auf

vor 3 wochen - 26 Februar 2019 | Natur & Umwelt

Die Hoffnung bei den Wilden Pferden in der Garub-Ebene bei Aus dauert an – noch am Donnerstag wurde das von den Hyänen angegriffene Fohlen gesichtet,...