07 Mai 2020 | Natur & Umwelt

Mensch-Wildtier-Konflikt bedroht Nahrungssicherheit

Windhoek (Nampa/sb) - Die Gouverneurin der Kavango-West-Region, Sirkka Ausiku, hat Sorge, dass der Mensch-Wildtier-Konflikt die Nahrungsversorgung der dortigen Gemeinden gefährden könnte. Elefanten zerstören laut Ausiku ständig das angebaute Getreide in den Feldern, besonders im Tondoro Naturschutzgebiet. Trotz guter Regenfälle könnten viele Gemeinden deshalb in diesem Jahr nichts ernten. Die betroffenen Bürger seien gezwungenermaßen auf die Unterstützung der Regierung angewiesen, sollte sich der Konflikt nicht entspannen. Die Region ist laut der Gouverneurin von der langsamen Reaktion des Ministeriums für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus auf das Problem, enttäuscht. Romeo Muyunda, von der Pressestelle des zuständigen Ministeriums, bestätigte, dass ein Mensch-Wildtier-Konflikt besonders zu dieser Jahreszeit ein jährliches Phänomen sei. Ein Konflikt lässt sich laut Muyunda jedoch nicht vermeiden, es gilt nur den besten Lösungsansatz zu finden. Das Ministerium sei zurzeit unterbesetzt und könne sich nicht sofort um jede Anfrage kümmern. In einigen Fällen sei eine Einschätzung des Schadens jedoch möglich und Gemeinden würden bei der Beantragung eines Ausgleichsbetrags im Rahmen des Selbstversorgerprogramms der Regierung unterstützt. Laut Muyunda wird das Ministerium Problemtiere wenn nötig umsiedeln oder erlegen. Die Ortung der problematischen Elefanten in der Kavango-West-Region liefe bereits. Muyunda forderte die Gemeinden auch dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Vernichtung ihrer Ernten zu vermeiden.

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