21 Mai 2019 | Soziales

Mehr Solidarität von Heterosexuellen gefordert

Windhoek (nic) - Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Bi-Phobie, der am 17. Mai 2019 begangen wurde, hat die Europäische Union (EU) ihr „unermüdliches Engagement für die Förderung und den Schutz der Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender- und Intersexuellen (LGBTI)“ zum Ausdruck gebracht. Wie es in einer Erklärung von der Hohen Vertreterin der EU, Federica Mogherini, heißt, setzen noch immer die Gesetze von 72 Ländern die gleichgeschlechtliche, sexuelle Orientierung unter Strafe. Zusätzlich würde in vielen weiteren Staaten das gesetzliche Schutzniveau nicht ausreichen, um Personen aus der LGBTIQ-Gemeinschaft (lesbisch, schwul, bisexuell, Transgender, intersexuell und „queer“) wirksam vor allen Formen der Diskriminierung zu schützen.

„Und wir, die EU, bekräftigen nachdrücklich, dass eine solche Diskriminierung die grundlegendsten Menschenrechtsgrundsätze untergräbt, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert sind“, erläuterte Mogherini.

Erst vor kurzem hatte sich in Namibia auch der Out-Right Namibia Trust (ORN) zu Wort gemeldet und zu mehr Solidarität mit der LGBTIQ-Gemeinschaft aufgerufen. Laut einer Pressemitteilung vom 8. Mai 2019 sind für diesen Appell jüngste Ereignisse auf verschiedenen sozialen Plattformen ausschlaggebend gewesen, bei denen „homophobe Äußerungen und Drohungen“ gegen Mitglieder der LGBTIQ+-Gemeinschaft veröffentlicht und verbreitet worden seien.

Dabei und dadurch sei es zu starken Ausschreitungen gekommen, wobei das Recht auf eine Privatsphäre verletzt worden sei und der Trust habe „mit Bestürzung feststellen müssen, dass es in den sozialen Medien und in der Öffentlichkeit viel Feindseligkeit gegenüber der LGBTIQ-Gemeinschaft“ gebe. Als repräsentative Organisation wolle sie diesen Angriffen bestmöglich entgegenwirken und zudem Betroffenen Unterstützung und Rechtsbeistand anbieten.

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