01 September 2010 | Wirtschaft

Mehr Diamanten gefördert, aber weniger verkauft

Windhoek - Obwohl im zweiten Quartal 2010 die Förderung von Diamanten in Namibia im Vergleich zum ersten Quartal um 67,7% gestiegen ist, wurden 9,5% weniger verkauft als in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Das geht aus einer Statistik von Robin Sherbourne, Chefökonom des Versicherungs-und Finanzkonzerns Old Mutual Namibia, hervor, der sich auf aktuelle Zahlen des Bergbauministeriums beruft.

Insgesamt seien im ersten Halbjahr dieses Jahres 797000 Karat Diamanten gefördert, aber nur 455000 Karat verkauft worden. Immerhin habe man dadurch einen Erlös von rund zwei Milliarden N$ erzielt, was "weitaus höher" gewesen sei als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009.

Im Wirtschaftsausblick für 2010 hatte Old Mutual vor kurzem darauf hingewiesen, dass das Wachstum "hauptsächlich von der Produktion von Namdeb abhängig" sein werde. Der Diamantkonzern hat für 2010 eine Jahresfördermenge von 1,2 Millionen Karat angepeilt. Im Jahr 2009 hatte Namdeb wegen der Weltwirtschaftskrise einen Rückgang auf knapp 940000 Karat verzeichnet, wogegen die Fördermenge in den beiden Jahren zuvor noch jeweils 2,1 Millionen Karat betragen hat.

Mit Verweis auf Angaben des Kimberley-Interessenverbundes (Kimberley Process Certification Scheme) teilte Sherbourne außerdem mit, dass Diamanten aus Namibia mit 342,97 US$ pro Karat weltweit den höchsten Durchschnittspreis erzielen würden. An zweiter Stelle liege Südafrika (144,23 US$), gefolgt von Kanada (134,75 US$), Angola (85,28 US$) und Botswana (81 US$). Der global größte Diamantproduzent Russland erreiche nur einen Preis von 67,34 US$ pro Karat.

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