26 Oktober 2018 | Sport

Mehr als nur ein Radrennen

Mit über 1000 Teilnehmern wächst der Dessert Dash von Jahr zu Jahr

Weltweit ist der Desert Dash das größte Berg-Radrennen und lockt jährlich viele Ausländer in die Namib Wüste. Nicht nur in Sachen Radsport ist der Dash für Namibia wichtig, sondern auch ökonomisch trägt er zum Wohle des Landes bei und dient gleichzeitig dem Umweltschutz.

Von Stefan Noechel, Windhoek

In 42 Tagen findet wieder das größte und längste Berg-Radrennen der Welt statt. Der Desert Dash startet am 7. Dezember um 15 Uhr bei der Grove Mall in Windhoek und endet um 15 Uhr am 8. Dezember beim Platz-am-Meer-Einkaufszentrum in Swakopmund. Die Strecke von 369 Kilometern, welche hauptsächlich aus Schotterstraßen besteht, muss innerhalb 24 Stunden bewältigt werden.

Zum vierten Mal sponsert Nedbank dieses Event. Richard Meeks von Nedbank hob beim Launch am 23. Oktober den positiven Einfluss der Dash in Namibia hervor. „Der Desert Dash bleibt von ganz besonderem Interesse für die Nedbank in Namibia und das nicht nur wegen unserem mehr als dreißigjährigen Einsatz im Radsport. Wir sehen wir den Nedbank Desert Dash als das, was es wirklich ist: ein bedeutender Beitrag in Namibia, nicht nur im Hinblick auf den Radsport, sondern auch im Hinblick auf unsere Wirtschaft, die durch das Bewusstmachen auf die Tourismusindustrie als auch den Natur- und Umweltschutz von Vorteil ist“, sagte Meeks. Zudem betonte Meeks die wachsende Beliebtheit des Desert Dashs. Als Besipiel nannte die Vierer-Mannschaft-Kategorie, die in diesem Jahr innerhalb von 20 Sekunden in Rekordzeit ausgebucht war.

Es sollen auch in diesem Jahr wieder diverse Rekorde gebrochen werden. So zum Beispiel ist der älteste Teilnehmer, der die Namibwüste in 24 Stunden bezwingen will, der 80-jährige Bill Jooste. Mit dabei sind drei Fahrer in den Siebzigern und weitere 41 Teilnehmer, die über 60 Jahre alt sind. Die meisten Teilnehmer sind um die 40, wobei 27 Teenager beim Dash angemeldet sind. 20 Prozent des Teilnehmerfeldes sind in diesem Jahr weiblich.

„In diesem Jahr werden wir Radfahrer aus 14 verschiedenen Ländern um die höchsten Auszeichung kämpfen sehen. Etwas mehr als 620 Fahrer werden Namibier sein, etwas halb so viele Südafrikaner nehmen an der Dash teil“, sagte Meeks. Insgesamt sind 1020 Athleten angemeldet, wovon 220 Radfahrer in der Einzelkategorie fahren werden. Aus Deutschland werden 44 Fahrer erwartet, die britischen Radfahrer mit 10 Teilnehmern bilden das nächstgrößte Kontingent. In diesem Jahr kommen auch Radsportler aus Österreich, Kanada, den USA, Luxemburg und Frankreich zum Desert Dash.

Den Streckenrekord in der Solo-Kategorie hält momentan noch Mannie Heymans, der die 369 Kilometer in 12:13 Stunden zurücklegte. Der Schweizer Konnie Looser gewann 2017 zum dritten Mal in Folge das Herren-Rennen, während Rebecca Robisch bei den Damen gewann. Im Zweier-Team der Männern schafften es Cobus Smit und Drikus Coetzee vom Team Kia-Elite als Erstes durch das Ziel, während Michelle Vorster und Carmen Buchacher, die für den Janine & Suzelle Davin Sport Trust fuhren, den ersten Platz in der Frauen-Zweier-Kategorie belegten. Das Team MBM gewann im vergangenen Jahr in der Vierer-Kategorie.

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