19 Oktober 2018 | Unfälle

Mehr als 250 Festnahmen

In zweimonatiger Sicherheitskampagne knapp 35000 Autofahrer gestoppt

Im Rahmen einer Verkehrssicherheitskampagne entlang der Fernstraßen B1 und B2 wurden im August und September insgesamt 34373 Fahrzeuge überprüft. Das Resultat: 259 Festnahmen und verabreichte Bußgelder in Höhe von 4,58 Millionen N$.

Von Nina Cerezo, Windhoek

Männliche Autofahrer trieben gemäß der Statistik der namibischen Polizei in den Monaten August und September deutlich mehr Unfug auf den Straßen als weibliche – so zeigen die Resultate einer Verkehrssicherheitskampagne, die von der Polizei bereitgestellt wurden, die Festnahme von 248 Männern und lediglich von 9 Frauen bei insgesamt 28972 überprüften Männern und 5401 Frauen. Im Vergleich sind dies 0,8%, bzw. 0,2% aller Überprüften. Die meisten Inhaftierungen habe es dabei aufgrund von alkoholisiertem Fahren gegeben (insgesamt 219).

Unter der Leitung der Polizei hatten sich der nationale Straßensicherheitsrat (NRSC), der Verkehrsunfallfonds (MVA), die Straßenbehörde (RA), das private Straßensicherheitsforum sowie die Verkehrsabteilungen der Städte Windhoek, Walvis Bay, Swakopmund, Henties Bay, Keetmanshoop und Otjiwarongo zusammengetan, um die Zahl der Verkehrsopfer zu senken (AZ berichtete). 3,5 Millionen N$ waren für die Maßnahmen aufgebracht worden.

Etwa eine Million mehr, insgesamt 4,58 Millionen N$, forderten die Ordnungshüter in Form von Bußgeldern von den Verkehrssündern. Insbesondere haben dabei während der Kampagne Alkoholkontrollen der Fahrer stattgefunden sowie Sicherheitsüberprüfungen der Fahrzeuge.

Für den gleichen Zeitraum stellte die Polizei zudem Zahlen zu dem Unfallaufkommen vor. So habe es insgesamt 940 Verkehrsunglücke gegeben (August: 567, September: 373), bei denen 28 Menschen ihr Leben verloren haben. Weiter seien 85 Personen schwer verletzt und weitere 151 leicht verletzt worden.

Die vom Verkehrsunfallfonds bereitgestellten Gesamtzahlen für das laufende Jahr (bis 11. Oktober) belaufen sich schließlich auf 2871 Unfälle mit 411 Todesopfern und 4629 Verletzten. Dies zeigt im Vergleich zum Vorjahr weiterhin einen Rückgang: 2017 waren es im gleichen Zeitraum 3137 Unglücke mit 592 Toten und 5598 Verletzten gewesen.

Die meisten Unglücke hat es laut MVA in der Khomas-Region gegeben (1101), gefolgt von der Erongo-Region (318) und der Oshana-Region (289). Am wenigsten sei bislang auf den Straßen in der Kavango-West-Region (50) und der Kunene-Region (48) passiert.

„Bei 29% aller Unfälle waren Fußgänger involviert, gefolgt von Kollisionen (27%) und Unglücken, bei denen sich das Fahrzeug überschlagen hat (26%)“, heißt es in der Mitteilung von MVA. Die meisten Todesfälle (36%) habe es bei der zuletzt genannten Unfallart gegeben, lautet es weiter. Dabei hätten 295 Männer ihr Leben lassen müssen (72%) und 115 Frauen (28%). Der am seltensten vorkommende Grund für einen Unfall sei ein geplatzter Reifen: Hier habe es im laufenden Jahr bislang 31 Unglücke mit neun Toten und 83 Verletzten gegeben. Kollisionen mit Tieren seien bislang 87 gezählt worden, wobei 10 Menschen gestorben und 156 verletzt worden seien.

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