06 Dezember 2018 | Gesundheit

Medizinische Hilfe auf Knopfdruck

Eine App, die auf keinem Smartphone fehlen darf - der private Rettungsdienst Emed Rescue 24 startete Ende November seine gleichnamige mobile Anwendung und ermöglicht damit einen schnellen Zugang zu Hilfe im Falle eines medizinischen Notfalls.

Die App wurde über zwei Jahre hinweg entwickelt. Nach ausgiebigen Recherchen und Tests ist sie nun laut Geschäftsleiter der Prosperity- Krankenkasse, Bertus Struwig, bereit für den namibischen Markt.

„Auch bei schlechtem Mobiltelefon-Empfang kann mit dieser App das Call Center kontaktiert werden, das daraufhin alles unternimmt, um unmittelbar zu helfen - sei es bei einem Verkehrsunfall, einem Herzinfarkt oder Schlaganfall“, erklärt Struwig.

Eddie Bezuidenhout, Geschäftsführer von Emed Rescue24, weist darauf hin, dass im Falle eines Notfalls schnelle und professionelle medizinische Hilfe oft der entscheidende Faktor für die Rettung von Menschenleben ist. Mit dieser App soll dieser Prozess nun noch beschleunigt werden.

Bezuidenhout führte den Weg auf, den Emed Rescue24 in den vergangenen 15 Jahre gegangen ist: „Wir haben damals mit einem 24-Stunden-Callcenter, einer Straßen- und einer Luft-Ambulanz in Windhoek begonnen. Im Laufe der Jahre wurde das System der Anrufzentrale weiter entwickelt und verbessert. Die Straßenambulanzen sind heutzutage landesweit an strategischen Orten positioniert, um im Bedarfsfall schnell einsetzbar sein zu können. Auch werden laufend Erste-Hilfe-Kurse angeboten, damit man schon helfen kann, während sich Emed Rescue noch auf dem Weg zum Einsatz befindet. Zusätzlich gibt es ein Emed-Armband, mit dem Verletze schneller identifiziert werden können, bzw. durch das eine eventuelle Krankengeschichte ersichtlich ist. Mit der Einführung der App können nun Emed-Mitglieder im Falle eines Notfalls auch noch schneller identifiziert werden.

„Weltweit spielt der Privatsektor eine immer wichtigere Rolle bei der Herstellung von Produkten, bzw. bei der Erbringung von Dienstleistungen, die als Aufgabe der Regierung angesehen werden“, erklärte die Vize-Ministerin für Gesundheit und Soziales, Juliet Kavetuna, bei der Vorstellung der Notfall-App. „Wie in vielen anderen Ländern, verfügt auch Namibia nicht über ausreichende Finanzen, um gewisse Dienstleistungen und Infrastruktur auf- und ausbauen zu können. Deshalb sind Gründungen von öffentlich-privaten Partnerschaften mehr als willkommen, da diese sowohl für die Einwohner als auch für die Regierung von Vorteil sind“, so Kavetuna weiter. Sie versicherte, dass ihr Ministerium alles in seiner Macht Stehende tun wolle, um sicherzustellen, dass die App ein Erfolg werde.

Die App lässt sich unter dem Namen Emed Rescue 24 herunterladen.

Mehr Information gibt es auf der Emed Rescue 24-Internetseite unter: www.emed.com.na.

Das Callcenter Emed Rescue 24 mit Sitz in Windhoek ist rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche im Einsatz und wird von mehrsprachigen Ärzten betreut.

Wiebke Schmidt

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