02 Februar 2012 | Politik

Medien zu elitär und unkritisch

Windhoek - Vor dem Hintergrund der guten Einstufung Namibias im Ranking der Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) zur weltweiten Pressefreiheit hat die Menschenrechtsgesellschaft Namrights die hiesigen Medien kritisiert. Diese würden am Bedarf vorbei berichten und seien zu zaghaft mit Kritik an der Regierung.

Diejenigen, die die unabhängigen (privaten) Medienhäuser in Namibia besitzen und kontrollieren, "waren niemals und werden niemals Teil derer sein, welche die Medien am meisten brauchen, um ihre Sehnsüchte auszudrücken", erklärte Namrights-Direktor Phil ya Nangoloh auf AZ-Nachfrage. Und weiter: "Namibias Medien sind vorwiegend elitär, wodurch in vielerlei Hinsicht die Dinge ignoriert werden, die die Mehrheit der Bevölkerung negativ betreffen."

Der Menschenrechtler nennt auch den "deutlichen Unterschied" zwischen den Wochenzeitungen (meist aus dem Boulevardbereich) und "dem Rest der privaten Medien" und findet den Blätterwald insgesamt zu zaghaft, was Regierungskritik angeht: "Namibias Medien sind kaum regimekritisch", wie es beispielsweise in Malawi, Kenia oder Sambia der Fall sei. Und: "Namibias Medien führen zu viel Selbstzensur durch." Für ya Nangoloh sei überdies unklar, ob der Organisation ROG der Ausraster von Minister Kazenambo gegenüber Medien bekannt sei, erwähnte er abschließend.

Gleiche Nachricht

 

Termin für Parlamentswahl bekannt

vor 8 stunden | Politik

Von Nina CerezoWindhoekFreie Wahlen, bei denen alle Stimmberechtigen die Möglichkeit zur Teilnahme haben und ihre favorisierten politischen Führer wählen, ist für eine Demokratie unerlässlich.“ So...

Wahlen finden am 27. November statt

vor 2 tagen - 17 Mai 2019 | Politik

Windhoek (nic) – Die Wahlen der Präsidentschaft und Nationalversammlung finden am 27. November 2019 statt. Dies gab heute Vormittag die namibische Wahlkommission (ECN) bei der...

Wenn Unrecht verdrängt wird

vor 3 tagen - 17 Mai 2019 | Politik

Anerkennung und Rehabilitation. Das ist alles, was die ehemaligen SWAPO-Dissidenten fordern, die über Jahre in den sogenannten Lubango-Kerkern gefangen gehalten und gefoltert wurden. Das ist...

Privatsektor vermisst Mitspracherecht

vor 3 tagen - 17 Mai 2019 | Politik

Von Catherin SasmanWindhoek Die Studie des Forums für die Erforschung der Wirtschaftspolitik EPRA, die sich mit dem Gesetzesentwurf zur wirtschaftlichen Ermächtigung NEEEF auseinandergesetzt hat, beschert...

Guibeb sorgt für deutsche Schlagzeile

vor 3 tagen - 17 Mai 2019 | Politik

Windhoek (ste) - In einem Artikel der Bild-Zeitung wird der namibische Botschafter in Deutschland Andreas Guibeb scharf angegriffen. Der Botschafter habe Schulden in Höhe von...

Wahrheitskommission bleibt Tabu

vor 4 tagen - 16 Mai 2019 | Politik

Von NMH, M. Springer, WindhoekBei einem Treffen mit Überlebenden der sogenannten Lubango-Kerker warnte Geingab gestern im Staatshaus zum widerholten Male davor, dass Namibia „in Flammen...

Vertrauen schwindet

vor 5 tagen - 15 Mai 2019 | Politik

Von Catherin Sasman & Frank Steffen, Windhoek Die namibische Premierministerin, Saara Kuugongelwa-Amadhila, hatte im August 2018 als Teil einer weiteren Gesprächsrunde über den Gesetzesentwurf zur...

Südafrika hat gewählt: Kontinuität statt Wandel

vor 5 tagen - 15 Mai 2019 | Politik

Die südafrikanischen Wahlen vom 8. Mai finden, gemessen an den in europäischen Medien sonst höchstens in Form von Randnotizen wahrgenommenen Wahlen afrikanischer Staaten, eine beachtliche...

Geingob gratuliert Nujoma

vor 6 tagen - 14 Mai 2019 | Politik

Windhoek (ste) - Anlässlich des 90. Geburtstages des namibischen Gründungspräsidenten, Dr. Samuel Nujoma, gratulierte der amtierende Präsident Hage Geingob, dem als „Vater der Nation“ verehrten...

Offener Brief an Deutschland

1 woche her - 13 Mai 2019 | Politik

Das Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte definiert sich auf seiner Internetseite wie folgt: „Dem Unrecht das Recht entgegensetzen - das ist das erklärte Ziel...