24 Oktober 2019 | Sport

Maximal-Druck auf BVB vor Revierderby - RB jubelt: So weitermachen

Mailand/Leipzig (dpa) – In Dortmund herrscht jetzt erst recht Maximal-
Druck auf den angeschlagenen BVB im Revierderby, in Leipzig ist die Zuversicht in die eigene Stärke zum Auftakt der Stresswochen zurückgekehrt. Dem sächsischen 2:1-Erfolg in der Champions League daheim gegen Zenit St. Petersburg haben die Westfalen nichts Vergleichbares entgegenzusetzen. Nach der 0:2-Schlappe bei Inter Mailand droht dem BVB das Scheitern in der Champions League.
Nicht auszudenken, was passiert, wenn die Dortmunder das ewige Duell mit dem FC Schalke an diesem Samstag (15.30 Uhr) in der Fußall-Bundesliga auch verlieren. „Wir wissen, was dieses Spiel für uns bedeutet und welche Möglichkeiten es für uns birgt - sowohl in der Tabelle als auch für die Emotionen im Umfeld. Wir brauchen jetzt diesen Push“, sagte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl vor der Auswärtspartie.
Dabei hatten sie gehofft, sich „diesen Push“ durch den 1:0-Erfolg zuvor in der Liga gegen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach nach drei Unentschieden schon geholt zu haben. Wunschdenken. Borussia Dortmund braucht Ergebnis-Konstanz.
Und Trainer Lucien Favre braucht Erfolgs-Konstanz, sonst werden nicht nur Namen wie der von Star-Coach José Mourinho medial gespielt. „Diese Gerüchte um Mourinho entbehren jeder Substanz“, sagte Manager Michael Zorc, nachdem die „Sport Bild“ über ein angebliches Interesse der Borussen an dem Portugiesen berichtet hatte: „Wir führen keine Trainerdiskussion und sind froh, Lucien Favre zu haben.“
Was mit der bitteren Auftaktniederlage des auch selbst ernannten Titelkandidaten beim Liga-Neuling 1. FC Union begann, setzt sich immer wieder fort: Irgendwo mangelt es meistens. „Wir haben im Spiel sehr zurückhaltend gespielt und vorne zu viele Fehler gemacht“, sagte Julian Brandt. Genauigkeit und Zielstrebigkeit hätten gefehlt, „wir haben oftmals den Ball zu lange gehabt“. Nicht gerade wenig Einträge auf der Mängelliste. „Es ist verflucht wenig passiert, wir hatten kaum Torchancen“, klagte Kapitän Mats Hummels.
Favre aber redete den Auftritt in Mailand schön, durch den die Dortmunder in der Gruppe F vom ersten auf den dritten Platz abrutschten. „Ich denke, wir haben ganz okay gespielt“, meinte der Schweizer. Manch Zuhörer vernahm die Einschätzung mit Verwunderung, nachdem die Gäste durch die Tore von Lautaro Martínez (22. Minute) und Antonio Candreva (89.) von einem Gegner geschlagen wurden, der über weite Strecken ähnlich harmlos agierte wie der BVB.
Ganz anders die Leipziger, die unter Julian Nagelsmann erst einmal die Debatte um eine Ergebniskrise stoppten. Der Heimerfolg über den russischen Meister und aktuellen Spitzenreiter aus St. Petersburg kam nach vier Partien ohne Sieg und dem schweren Spiel am kommenden Samstag in der Liga beim SC Freiburg zur rechten Zeit. Auch wenn es „ein hartes Stück Arbeit“ war, wie Abwehrchef und Kapitän Willi Orban einräumen musste.
Anders als die harmlosen Dortmunder ließen sich die Leipziger von einem Rückstand nicht nachhaltig beeindrucken. Konrad Laimer (49.) und Marcel Sabitzer (59.) krönten die starke zweite RB-Hälfte mit einem Doppelpack. „Wir sind ruhig geblieben nach dem unverdienten Gegentor“, meinte Nagelsmann, der zur Pause Nationalspieler Timo Werner ausgewechselt hatte.
Als Spitzenreiter der Gruppe G in der europäischen Meisterklasse und und Tabellenfünfter in der Liga geht es nun zum vermeintlichen Auswärts-Angstgegner. „So müssen wir nun weitermachen“, betonte RB-Spielmacher Emil Forsberg nach dem Sieg über die Russen. Mit einem Erfolg würden die Dortmunder auch gern weitermachen. Foto: dpa

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